Vergleichbarkeit von Referenzen

Um die Eignung eines potenziellen Auftragnehmers prüfen und erklären zu können, fordert die Vergabestelle im Vergabeverfahren Referenzen zu dem ausgeschriebenen Auftrag – also den Nachweis darüber, ob der Bieter so einen oder einen ähnlichen vergleichbaren Auftrag bereits erfüllt habe – an. 
Welche Referenzen dabei gefordert werden können und wie diese vergleichbar sind, soll in diesem Seminar intensiv und anhand von Praxisbeispielen und gerichtlichen Entscheidungen beleuchtet werden. 
Wann sind Referenzleistung und ausgeschriebene Leistung soweit vergleichbar, dass ein tragfähiger Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters eröffnet ist? Wie streng darf die Vergabestelle sein? Welche Möglichkeiten hat der Bieter?

  • Rechtslage:  § 7 Abs. 3 VOLIA vs. § 6 Abs. 3 Nr. 2 b VOB/A
  • Nachweis vergleichbarer Leistung – Mindestbedingung?
  • Definition: „vergleichbare Leistungen“
    • Umfang
    • Art der Leistung
    • Komplexität/Schwierigkeitsgrad des Auftrags
  • Beurteilungsspielraum des öffentlichen Auftraggebers
  • Was prüft die Nachprüfungsinstanz?
  • Praxisbeispiele und Praxistipps für die Anforderung von Referenzen 
  • Vorgaben für die Vergleichbarkeit (Formulierungsbeispiele aus Ausschreibungen)


Das Thema ist für alle Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen wichtig! Es sollten sich alle Personen angesprochen fühlen, die am Beschaffungsprozess und der strategischen Ausrichtung von Beschaffungsstellen auf der Auftraggeberseite und am Vertrieb auf der Bieterseite beteiligt sind (z.B. Vergabestellen, Fachbereichs-, Abteilungs-, Amts- und Referatsleiter, Architekten, Mitarbeiter der Beschaffungsstellen, des Vertriebs und der Rechtsabteilungen). 


Referent

Vanessa Elting

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht, Fachanwältin für Vergaberecht

ist seit 2009 als Rechtsanwältin tätig. Seit dem 01.05.2026 ist sie Geschäftsführerin der ELTING Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Frankfurt am Main. Als Fachanwältin für Vergaberecht sowie Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht berät und vertritt sie Mandanten gerichtlich und außergerichtlich auf den Gebieten des Vergabe-, Bau- und Architektenrechts. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der rechtlichen Begleitung komplexer Bau- und Infrastrukturprojekte einschließlich des juristischen Projekt- und Vergabemanagements. Frau Elting verfügt über umfassende Praxiserfahrung in der begleitenden Rechtsberatung über sämtliche Projektphasen hinweg – von der Entwicklung der Vergabe- und Vertragsstrategie über die Durchführung von Ausschreibungen und die vergabe- sowie baurechtliche Projektbegleitung bis hin zur Fertigstellung der Baumaßnahme. Darüber hinaus ist Frau Elting regelmäßig als Referentin für Fachvorträge und Schulungen zu Themen des Vergabe-, Bau- und Architektenrechts tätig. Neben ihrer anwaltlichen Tätigkeit engagiert sie sich zudem im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Baurecht e.V.


Gesamteindruck

(3,9 von 5 Sternen)

Inhalt

(3,6 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(3,6 von 5 Sternen)

Stoffumfang

(3,5 von 5 Sternen)

Seminarunterlagen

(4,1 von 5 Sternen)

Betreuung durch IBR-Seminare

(4,6 von 5 Sternen)
Basierend auf 8 Bewertungen

Um die Eignung eines potenziellen Auftragnehmers prüfen und erklären zu können, fordert die Vergabestelle im Vergabeverfahren Referenzen zu dem ausgeschriebenen Auftrag – also den Nachweis darüber, ob der Bieter so einen oder einen ähnlichen vergleichbaren Auftrag bereits erfüllt habe – an. 
Welche Referenzen dabei gefordert werden können und wie diese vergleichbar sind, soll in diesem Seminar intensiv und anhand von Praxisbeispielen und gerichtlichen Entscheidungen beleuchtet werden. 
Wann sind Referenzleistung und ausgeschriebene Leistung soweit vergleichbar, dass ein tragfähiger Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters eröffnet ist? Wie streng darf die Vergabestelle sein? Welche Möglichkeiten hat der Bieter?
  • Rechtslage:  § 7 Abs. 3 VOLIA vs. § 6 Abs. 3 Nr. 2 b VOB/A
  • Nachweis vergleichbarer Leistung – Mindestbedingung?
  • Definition: „vergleichbare Leistungen“
    • Umfang
    • Art der Leistung
    • Komplexität/Schwierigkeitsgrad des Auftrags
  • Beurteilungsspielraum des öffentlichen Auftraggebers
  • Was prüft die Nachprüfungsinstanz?
  • Praxisbeispiele und Praxistipps für die Anforderung von Referenzen 
  • Vorgaben für die Vergleichbarkeit (Formulierungsbeispiele aus Ausschreibungen)

Das Thema ist für alle Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen wichtig! Es sollten sich alle Personen angesprochen fühlen, die am Beschaffungsprozess und der strategischen Ausrichtung von Beschaffungsstellen auf der Auftraggeberseite und am Vertrieb auf der Bieterseite beteiligt sind (z.B. Vergabestellen, Fachbereichs-, Abteilungs-, Amts- und Referatsleiter, Architekten, Mitarbeiter der Beschaffungsstellen, des Vertriebs und der Rechtsabteilungen). 

Referent

Vanessa Elting

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht, Fachanwältin für Vergaberecht
ist seit 2009 als Rechtsanwältin tätig. Seit dem 01.05.2026 ist sie Geschäftsführerin der ELTING Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Frankfurt am Main. Als Fachanwältin für Vergaberecht sowie Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht berät und vertritt sie Mandanten gerichtlich und außergerichtlich auf den Gebieten des Vergabe-, Bau- und Architektenrechts. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der rechtlichen Begleitung komplexer Bau- und Infrastrukturprojekte einschließlich des juristischen Projekt- und Vergabemanagements. Frau Elting verfügt über umfassende Praxiserfahrung in der begleitenden Rechtsberatung über sämtliche Projektphasen hinweg – von der Entwicklung der Vergabe- und Vertragsstrategie über die Durchführung von Ausschreibungen und die vergabe- sowie baurechtliche Projektbegleitung bis hin zur Fertigstellung der Baumaßnahme. Darüber hinaus ist Frau Elting regelmäßig als Referentin für Fachvorträge und Schulungen zu Themen des Vergabe-, Bau- und Architektenrechts tätig. Neben ihrer anwaltlichen Tätigkeit engagiert sie sich zudem im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Baurecht e.V.

Gesamteindruck

(3,9 von 5 Sternen)

Inhalt

(3,6 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(3,6 von 5 Sternen)

Stoffumfang

(3,5 von 5 Sternen)

Seminarunterlagen

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Betreuung durch IBR-Seminare

(4,6 von 5 Sternen)
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Termine

Datum
Ort
Referenten
Preis
09.12.2026
Online
Vanessa Elting

259.00 € (zzgl. MwSt)

Terminart:
Online
Software:
ZOOM

09:30 - 11:00 Uhr
11:00 - 11:15 Uhr
Kaffeepause
11:15 - 12:45 Uhr

Informationen zum Ablauf:
  • Ausführliche Seminarunterlagen in digitaler Form (ca. ein bis zwei Tage vor dem Seminar)
  • Unsere Online- und Hybrid- Seminare werden mit ZOOM durchgeführt. Den entsprechenden Link senden wir Ihnen 2 Tage vor Seminarbeginn zu.
  • Zertifikate werden im Nachgang per E-Mail versandt
  • Nach dem Seminar werden wir Ihnen per E-Mail unseren Fragebogen zukommen lassen. (Wir freuen uns über jede Rückmeldung)
  • Buchen Sie bis zum: 25.11.2026
Plätze frei
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Datum
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09.12.2026
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