Ausschreibungsfehler und Nachträge

Vergabe- und vertragsrechtliche Risiken erkennen und sicher steuern

Schwächen des Leistungsverzeichnisses und Ausschreibungsfehler können zu einer spekulativen Angebotsgestaltung führen. Wo verläuft die Grenze zwischen zulässiger Spekulation und vergaberechtlich riskanter Preisgestaltung? Was ist erlaubt, was kann in der Vergabephase zum Angebotsausschluss führen und welche Möglichkeiten zur Gegensteuerung hat die Vergabestelle?

Nicht bereinigte Ausschreibungsfehler wirken über den erteilten Zuschlag hinaus nach und können den Bauablauf und die Vertragsabwicklung negativ beeinflussen. Denn Schwächen des Leistungsverzeichnisses sind regelmäßig der „Vorlieferant“ für Meinungsverschiedenheiten, Bauverzögerungen und Nachträge. Ausgehend von den  unterschiedlichen Arten der Leistungsbeschreibung werden typische Fehler dargestellt und wie sich diese auswirken.

1. Leistungsbeschreibung und Leistungsverzeichnis 
  • Arten der Leistungsbeschreibung
  • Typische Fehler
  • Reaktionen von Bietern und Auftraggebern 
2. Vergabephase
  • Mögliches Bieterverhalten bei Mängeln
  • Nachtragsprophylaxe und mögliches Auftraggeberverhalten bei erkannten Fehlern
  • Umgang mit einer spekulativen Preisgestaltung in der Angebotswertung 
3. Baudurchführung: Nachträge und Nachtragsmanagement 
  • Voraussetzungen der Nachtragstatbestände der VOB/B
  • Umgang mit Nullpositionen
  • Sittenwidrig überhöhter Einheitspreis
  • Auslegung der Leistungsbeschreibung
  • Verteilung von Baugrund- und Kontaminationsrisiken


Das Seminar lädt sowohl jüngere als auch erfahrenere Vergabepraktiker und Bauvertragsrechtler zum Austausch, zum „Networking” sowie zu willkommenen Beiträgen und Fragen ein.



Referent

Dr. Henning Bode

Leitender Regierungsdirektor

ist Justitiar und stellvertretender Leiter des Amts für Bundesbau und dort seit 2002 u. a. mit allen Fragen des Vergaberechts befasst. Von April 2009 bis April 2014 war er zudem hauptamtlicher Beisitzer der Vergabekammer des Landes Rheinland-Pfalz. Herr Dr. Bode ist Autor verschiedener Aufsätze und Beiträge zum Vergaberecht und gibt seit 2007 Seminare in diesem Rechtsgebiet. Er ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften "IBR Immobilien- & Baurecht" und "VPR Vergabepraxis & -recht".


Gesamteindruck

(4,5 von 5 Sternen)

Inhalt

(4,8 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(4,5 von 5 Sternen)

Stoffumfang

(4,5 von 5 Sternen)

Seminarunterlagen

(4,5 von 5 Sternen)

Betreuung durch IBR-Seminare

(5,0 von 5 Sternen)
Basierend auf 4 Bewertungen

Schwächen des Leistungsverzeichnisses und Ausschreibungsfehler können zu einer spekulativen Angebotsgestaltung führen. Wo verläuft die Grenze zwischen zulässiger Spekulation und vergaberechtlich riskanter Preisgestaltung? Was ist erlaubt, was kann in der Vergabephase zum Angebotsausschluss führen und welche Möglichkeiten zur Gegensteuerung hat die Vergabestelle?

Nicht bereinigte Ausschreibungsfehler wirken über den erteilten Zuschlag hinaus nach und können den Bauablauf und die Vertragsabwicklung negativ beeinflussen. Denn Schwächen des Leistungsverzeichnisses sind regelmäßig der „Vorlieferant“ für Meinungsverschiedenheiten, Bauverzögerungen und Nachträge. Ausgehend von den  unterschiedlichen Arten der Leistungsbeschreibung werden typische Fehler dargestellt und wie sich diese auswirken.
1. Leistungsbeschreibung und Leistungsverzeichnis 
  • Arten der Leistungsbeschreibung
  • Typische Fehler
  • Reaktionen von Bietern und Auftraggebern 
2. Vergabephase
  • Mögliches Bieterverhalten bei Mängeln
  • Nachtragsprophylaxe und mögliches Auftraggeberverhalten bei erkannten Fehlern
  • Umgang mit einer spekulativen Preisgestaltung in der Angebotswertung 
3. Baudurchführung: Nachträge und Nachtragsmanagement 
  • Voraussetzungen der Nachtragstatbestände der VOB/B
  • Umgang mit Nullpositionen
  • Sittenwidrig überhöhter Einheitspreis
  • Auslegung der Leistungsbeschreibung
  • Verteilung von Baugrund- und Kontaminationsrisiken

Das Seminar lädt sowohl jüngere als auch erfahrenere Vergabepraktiker und Bauvertragsrechtler zum Austausch, zum „Networking” sowie zu willkommenen Beiträgen und Fragen ein.

Referent

Dr. Henning Bode

Leitender Regierungsdirektor
ist Justitiar und stellvertretender Leiter des Amts für Bundesbau und dort seit 2002 u. a. mit allen Fragen des Vergaberechts befasst. Von April 2009 bis April 2014 war er zudem hauptamtlicher Beisitzer der Vergabekammer des Landes Rheinland-Pfalz. Herr Dr. Bode ist Autor verschiedener Aufsätze und Beiträge zum Vergaberecht und gibt seit 2007 Seminare in diesem Rechtsgebiet. Er ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften "IBR Immobilien- & Baurecht" und "VPR Vergabepraxis & -recht".

Gesamteindruck

(4,5 von 5 Sternen)

Inhalt

(4,8 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(4,5 von 5 Sternen)

Stoffumfang

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Seminarunterlagen

(4,5 von 5 Sternen)

Betreuung durch IBR-Seminare

(5,0 von 5 Sternen)
Basierend auf 4 Bewertungen

Termine

Datum
Ort
Referenten
Preis
19.11.2026
Mannheim oder Online
Dr. Henning Bode

439.00 € (zzgl. MwSt)

Terminart:
Mannheim oder Online
Adresse:
IBR-Seminarzentrum
Heinrich-von-Stephan-Straße 3
68161 Mannheim

09:30 - 11:00 Uhr
11:00 - 11:15 Uhr
Kaffeepause
11:15 - 12:45 Uhr
12:45 - 13:45 Uhr
Mittagspause
13:45 - 15:15 Uhr
15:15 - 15:30 Uhr
Kaffeepause
15:30 - 17:00 Uhr

Informationen zum Ablauf:
  • Ausführliche Seminarunterlagen in digitaler Form (ca. ein bis zwei Tage vor dem Seminar)
  • Bei Teilnahme vor Ort: Seminargebühr inkl. Mittagessen mit Softgetränk, Snacks, Tagungs- und Pausengetränke
  • Unsere Online- und Hybrid- Seminare werden mit ZOOM durchgeführt. Den entsprechenden Link senden wir Ihnen 2 Tage vor Seminarbeginn zu.
  • Zertifikate werden im Nachgang per E-Mail versandt
  • Nach dem Seminar werden wir Ihnen per E-Mail unseren Fragebogen zukommen lassen. (Wir freuen uns über jede Rückmeldung)
  • Buchen Sie bis zum: 05.11.2026
Plätze frei
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ab 439.00 € (zzgl. MwSt)

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