Der gestörte Bauablauf

Darstellung und Prüfung am praktischen Beispiel

Die Rechtsprechung hat strenge Anforderungen an den Nachweis von Forderungen aus Bauablaufstörungen postuliert. Diese bestehen zum einen in einem rechtzeitigen und richtigen vertraglichen Verhalten des Auftragnehmers, zum anderen in einer Dokumentation, die in dieser Art und Weise nahezu ausnahmslos auf Bau­stellen nicht geführt wird. Ferner werden in der baubetrieblichen Literatur verschiedene mehr oder weniger komplexe Verfahren veröffentlicht, wie die zeitlichen und finanziellen Folgen darzulegen sind.

Das Seminar bietet einerseits einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen, um hieraus die Rückschlüsse für das richtige Verhalten und die richtige Dokumentation auf der Baustelle zu schaffen. Hierbei werden insbesondere die unterschiedlichen Anspruchsgrundlagen (Vergütung, Schadensersatz und Entschädigung) behandelt. Andererseits werden die baubetrieblichen Verfahren der Berechnung der Fristverlängerung/Bauzeitverlängerung und der finanziellen Folgen in der Theorie aufgezeigt. Anhand mehrerer praktischer Beispiele wird der Nachweis der tatsächlich kausalen Folge von Bauablaufstörungen auf den geplanten Bauablauf geführt. In Abhängigkeit von den jeweiligen Anspruchsgrundlagen werden die finanziellen Folgen an praktischen Beispielen berechnet.

Vornehmliches Ziel des Seminars ist es, die praktische Umsetzung von Forderungen aus gestörten Bauabläufen und Bauzeitverlängerungen am konkreten Beispiel gemeinsam zu erarbeiten.
  1. Termine, Fristen und (Vertrags-)Terminpläne
  2. Die unterschiedlichen Anspruchsgrundlagen (Vergütung, Schadensersatz und Entschädigung) und deren Bedeutung für Zeit und Geld
  3. Dokumentation und Nachweisführung bei Behinderungen am praktischen Beispiel

    Praxisbeispiel 1:
    Bauablaufstörung infolge von Mengen- und Leistungsänderungen, sowie zusätzlichen Leistungen. Berechnung der Fristverlängerung, und der Mehrkosten.

    Praxisbeispiel 2:
    Bauablaufstörung infolge zu spät übergebener Ausführungsplanung. Berechnung der Fristverlängerung und des Schadensersatzes.

    Praxisbeispiel 3:
    Bauablaufstörung infolge fehlender und mangelhafter Vorunternehmerleistung. Berechnung der Fristverlängerung und des Entschädigungsanspruchs.





Das Seminar richtet sich an alle Baubeteiligten, die in ihrer prak­tischen Tätigkeit mit der Aufstellung und Bewertung von Forder­ungen aus Bauablaufstörungen und verlängerten Bauzeiten sowie hieraus resultierenden finanziellen Ansprüchen zu tun haben und neu sind in diesem Themengebiet. Fortgeschrittenen Interessierten empfehlen wir den "Intensivkurs: Gestörte Bauabläufe" .

Referent

Prof. Dr. Ralph Bartsch

Beratender Ingenieur, ö.b.u.v. Sachverständiger, Wirtschaftsmediator (IHK)

ist Professor für Kalkulation im Bauwesen an der Hochschule für Technik in Karlsruhe. Zu seinem Lehrgebiet gehört u.a. das Thema Kalkulation, Nachtragsmanagement sowie Risikomanagement und Controlling. Er ist ferner Partner des Ingenieurbüros BARTSCH WARNING PARTNERSCHAFT, Ingenieurbüro für Baubetrieb und Bauwirtschaft mbB in München, das auf das technische Vertragsmanagement und die baubetriebliche Beratung spezialisiert ist. Herr Bartsch ist seit über 25 Jahren für private und öffentliche Auftraggeber sowie für Auftragnehmer und Architektur- und Ingenieurbüros operativ und beratend, u.a. bei der Ausarbeitung und Bewertung von Nachtragsforderungen und Bauzeitansprüchen, tätig. Herr Bartsch ist ein von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Baupreisermittlung und Abrechnung im Hoch- und Ingenieurbau sowie für Bauablaufstörungen. Er ist außerdem Wirtschaftsmediator (IHK). Herr Bartsch ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu baubetrieblichen und bauwirtschaftlichen Themen sowie Herausgeber und Autor verschiedener VOB-Kommentare sowie weiterer Fachliteratur. Herr Bartsch veranstaltet seit Jahren Seminare zu baubetrieblichen Themen.


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Die Rechtsprechung hat strenge Anforderungen an den Nachweis von Forderungen aus Bauablaufstörungen postuliert. Diese bestehen zum einen in einem rechtzeitigen und richtigen vertraglichen Verhalten des Auftragnehmers, zum anderen in einer Dokumentation, die in dieser Art und Weise nahezu ausnahmslos auf Bau­stellen nicht geführt wird. Ferner werden in der baubetrieblichen Literatur verschiedene mehr oder weniger komplexe Verfahren veröffentlicht, wie die zeitlichen und finanziellen Folgen darzulegen sind.

Das Seminar bietet einerseits einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen, um hieraus die Rückschlüsse für das richtige Verhalten und die richtige Dokumentation auf der Baustelle zu schaffen. Hierbei werden insbesondere die unterschiedlichen Anspruchsgrundlagen (Vergütung, Schadensersatz und Entschädigung) behandelt. Andererseits werden die baubetrieblichen Verfahren der Berechnung der Fristverlängerung/Bauzeitverlängerung und der finanziellen Folgen in der Theorie aufgezeigt. Anhand mehrerer praktischer Beispiele wird der Nachweis der tatsächlich kausalen Folge von Bauablaufstörungen auf den geplanten Bauablauf geführt. In Abhängigkeit von den jeweiligen Anspruchsgrundlagen werden die finanziellen Folgen an praktischen Beispielen berechnet.

Vornehmliches Ziel des Seminars ist es, die praktische Umsetzung von Forderungen aus gestörten Bauabläufen und Bauzeitverlängerungen am konkreten Beispiel gemeinsam zu erarbeiten.
  1. Termine, Fristen und (Vertrags-)Terminpläne
  2. Die unterschiedlichen Anspruchsgrundlagen (Vergütung, Schadensersatz und Entschädigung) und deren Bedeutung für Zeit und Geld
  3. Dokumentation und Nachweisführung bei Behinderungen am praktischen Beispiel

    Praxisbeispiel 1:
    Bauablaufstörung infolge von Mengen- und Leistungsänderungen, sowie zusätzlichen Leistungen. Berechnung der Fristverlängerung, und der Mehrkosten.

    Praxisbeispiel 2:
    Bauablaufstörung infolge zu spät übergebener Ausführungsplanung. Berechnung der Fristverlängerung und des Schadensersatzes.

    Praxisbeispiel 3:
    Bauablaufstörung infolge fehlender und mangelhafter Vorunternehmerleistung. Berechnung der Fristverlängerung und des Entschädigungsanspruchs.



Das Seminar richtet sich an alle Baubeteiligten, die in ihrer prak­tischen Tätigkeit mit der Aufstellung und Bewertung von Forder­ungen aus Bauablaufstörungen und verlängerten Bauzeiten sowie hieraus resultierenden finanziellen Ansprüchen zu tun haben und neu sind in diesem Themengebiet. Fortgeschrittenen Interessierten empfehlen wir den "Intensivkurs: Gestörte Bauabläufe" .

Referent

Prof. Dr. Ralph Bartsch

Beratender Ingenieur, ö.b.u.v. Sachverständiger, Wirtschaftsmediator (IHK)
ist Professor für Kalkulation im Bauwesen an der Hochschule für Technik in Karlsruhe. Zu seinem Lehrgebiet gehört u.a. das Thema Kalkulation, Nachtragsmanagement sowie Risikomanagement und Controlling. Er ist ferner Partner des Ingenieurbüros BARTSCH WARNING PARTNERSCHAFT, Ingenieurbüro für Baubetrieb und Bauwirtschaft mbB in München, das auf das technische Vertragsmanagement und die baubetriebliche Beratung spezialisiert ist. Herr Bartsch ist seit über 25 Jahren für private und öffentliche Auftraggeber sowie für Auftragnehmer und Architektur- und Ingenieurbüros operativ und beratend, u.a. bei der Ausarbeitung und Bewertung von Nachtragsforderungen und Bauzeitansprüchen, tätig. Herr Bartsch ist ein von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Baupreisermittlung und Abrechnung im Hoch- und Ingenieurbau sowie für Bauablaufstörungen. Er ist außerdem Wirtschaftsmediator (IHK). Herr Bartsch ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu baubetrieblichen und bauwirtschaftlichen Themen sowie Herausgeber und Autor verschiedener VOB-Kommentare sowie weiterer Fachliteratur. Herr Bartsch veranstaltet seit Jahren Seminare zu baubetrieblichen Themen.

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Datum
Ort
Referenten
Preis
16.10.2026
München
Prof. Dr. Ralph Bartsch

469.00 € (zzgl. MwSt)

Terminart:
Präsenz
Adresse:
Hotel Novotel München City Arnulfpark
Arnulfstr. 57
80636 München

09:30 - 11:00 Uhr
11:00 - 11:15 Uhr
Kaffeepause
11:15 - 12:45 Uhr
12:45 - 13:45 Uhr
Mittagspause
13:45 - 15:15 Uhr
15:15 - 15:30 Uhr
Kaffeepause
15:30 - 17:00 Uhr

Informationen zum Ablauf:
  • Ausführliche Seminarunterlagen in digitaler Form (ca. ein bis zwei Tage vor dem Seminar)
  • Bei Teilnahme vor Ort: Seminargebühr inkl. Mittagessen mit Softgetränk, Snacks, Tagungs- und Pausengetränke
  • Zertifikate werden im Nachgang per E-Mail versandt
  • Nach dem Seminar werden wir Ihnen per E-Mail unseren Fragebogen zukommen lassen. (Wir freuen uns über jede Rückmeldung)
  • Buchen Sie bis zum: 02.10.2026
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