Bauzeitverlängerungen und explodierende Kosten bei Bauvorhaben der öffentlichen Hand werden häufig auch mit dem Zwang der Auftraggeber in Verbindung gebracht, selbst komplexe Bauvorhaben kleinteilig in zahlreichen Losen ausschreiben zu müssen. Allerdings eröffnen die vergaberechtlichen Regelungen dem Auftraggeber durchaus die Möglichkeit, Planungs- und Bauleistungen an Generalübernehmer („Totalübernehmer“) zu vergeben. Hierfür muss der Auftraggeber (lediglich) feststellen können, dass eine gemeinsame Vergabe von Planung und Bauausführung nach Abwägung aller Umstände zweckmäßig ist. Generalübernehmer-Vergaben können somit nicht nur bei Großbauvorhaben der öffentlichen Hand durchgeführt werden, sondern auch bei kleineren bzw. Standard-Objekten, wie z.B. Schulen und Kindergärten. Auch Generalunternehmer-Vergaben sind unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.
Im Seminar wird zunächst gegenübergestellt, welche Gründe für und gegen eine klassische losweise Vergabe bzw. eine Generalüber- oder -unternehmer-Vergabe sprechen. Die rechtlichen Voraussetzungen werden ebenso dargestellt wie die von der VOB/A-EU dafür vorgesehenen Verfahrensarten. Die Referenten erläutern den Ablauf eines Vergabeverfahrens von der Vorbereitung über den Teilnahmewettbewerb bis hin zur Angebotsphase und zum Zuschlag. Zahlreiche Praxisbeispiele und die Erfahrungen der Referenten aus durchgeführten Vergabeverfahren runden das Seminar ab.
1. Baubetriebliche und prozessorientierte Grundlagen
2. Vergaberechtliche Grundlagen
3. Die Vorbereitung des Vergabeverfahrens
4. Der Teilnahmewettbewerb
5. Die Angebots- bzw. Dialogphase
6. Sonderfragen
Besonders angesprochen sind öffentliche Auftraggeber, interessierte Bieter, Architekten, Ingenieure, Projektsteuerungsunternehmen, Beratungsunternehmen und Rechtsanwälte.
ist in Dresden tätig. Seine Tätigkeitsgebiete sind das private Baurecht sowie das Vergaberecht. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei die Gestaltung von Vergabeverfahren für Architekten- und Ingenieurleistungen. Er ist durch zahlreiche Veröffentlichungen im Bau- und Vergaberecht und eine umfangreiche Seminartätigkeit ausgewiesen.
ist Bauingenieur und als Projektsteuerer mit der hpm Henkel Projektmanagement GmbH spezialisiert auf die Betreuung von komplexen Vergabeverfahren für Planungs- und Bauleistungen. Als Prozess-Spezialist und technisch-wirtschaftlicher Berater betreut er seit Jahren zahlreiche öffentliche Auftraggeber und hat insbesondere Erfahrungen bei der Bedarfsplanung und Projektstrukturierung. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit bildet das nachhaltige und klimagerechte Bauen, für welches sein Unternehmen THE-C2 – climate compass beratend tätig ist.
Bauzeitverlängerungen und explodierende Kosten bei Bauvorhaben der öffentlichen Hand werden häufig auch mit dem Zwang der Auftraggeber in Verbindung gebracht, selbst komplexe Bauvorhaben kleinteilig in zahlreichen Losen ausschreiben zu müssen. Allerdings eröffnen die vergaberechtlichen Regelungen dem Auftraggeber durchaus die Möglichkeit, Planungs- und Bauleistungen an Generalübernehmer („Totalübernehmer“) zu vergeben. Hierfür muss der Auftraggeber (lediglich) feststellen können, dass eine gemeinsame Vergabe von Planung und Bauausführung nach Abwägung aller Umstände zweckmäßig ist. Generalübernehmer-Vergaben können somit nicht nur bei Großbauvorhaben der öffentlichen Hand durchgeführt werden, sondern auch bei kleineren bzw. Standard-Objekten, wie z.B. Schulen und Kindergärten. Auch Generalunternehmer-Vergaben sind unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.
Im Seminar wird zunächst gegenübergestellt, welche Gründe für und gegen eine klassische losweise Vergabe bzw. eine Generalüber- oder -unternehmer-Vergabe sprechen. Die rechtlichen Voraussetzungen werden ebenso dargestellt wie die von der VOB/A-EU dafür vorgesehenen Verfahrensarten. Die Referenten erläutern den Ablauf eines Vergabeverfahrens von der Vorbereitung über den Teilnahmewettbewerb bis hin zur Angebotsphase und zum Zuschlag. Zahlreiche Praxisbeispiele und die Erfahrungen der Referenten aus durchgeführten Vergabeverfahren runden das Seminar ab.
1. Baubetriebliche und prozessorientierte Grundlagen
2. Vergaberechtliche Grundlagen
3. Die Vorbereitung des Vergabeverfahrens
4. Der Teilnahmewettbewerb
5. Die Angebots- bzw. Dialogphase
6. Sonderfragen
Besonders angesprochen sind öffentliche Auftraggeber, interessierte Bieter, Architekten, Ingenieure, Projektsteuerungsunternehmen, Beratungsunternehmen und Rechtsanwälte.
(4,2 von 5 Sternen)
Hinterlegen Sie Ihre E-Mail-Adresse und wir informieren Sie, sobald ein neuer Termin verfügbar ist:
Gerne führen wir für Sie alle unsere Seminare in angepasster Form auch als Inhouse-Schulung durch
Inhouse-Schulung anfragen