Die Vergabe von Planungsleistungen

Dieser Workshop legt den Fokus auf die Gestaltung von EU-Vergabeverfahren nach VgV. Angesichts begrenzter zeitlicher, finanzieller und auch personeller Ressourcen stellt die Gestaltung von Vergabeverfahren von Planungsleistungen eine erhebliche Herausforderung für die öffentliche Verwaltung dar. Im Workshop werden typische Situationen und Herausforderungen behandelt, die sich in der Praxis für die öffentliche Hand bzw. deren Verfahrensbetreuer immer wieder stellen. 
 
Ziel des Workshops ist es, die Mitarbeiter der Vergabestellen in die Lage zu versetzen, anhand standardisierter Vergabeunterlagen Planervergaben schnell, effektiv und kostengünstig durchführen zu können. Dies wird in dem Seminar beispielhaft anhand eines konkreten Falles dargestellt. Mittels einer Checkliste wird jeder einzelne Schritt in einem Vergabeverfahren von Anfang bis Ende durchgegangen. Daneben soll es möglich sein, dass die Teilnehmer Fragen zu eigenen Beschaffungsvorhaben in den Workshop mitbringen, um gemeinsam mit dem Referenten und den anderen Teilnehmern Lösungswege aufzuzeigen.

1. Grundlagen 
  • Wann darf der Auftraggeber verschiedene Fachplanungen zusammen vergeben?
  • Müssen die Auftragswerte verschiedener Fachplanungen addiert werden?
  • Wie wird das 20%-Kontingent berechnet und wie können Teilleistungen nach dem 20%-Kontingent vergeben werden?
  • Wann muss ein offenes Verfahren durchgeführt werden?
  • Kein Angebot oder nur fehlerhafte Angebote: was nun? 
 
2. Die Gestaltung der Vergabeunterlagen
  • Die wichtigste strategische Entscheidung: offenes Verfahren oder Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb?
  • Beschreibung des Bauvorhabens
  • Beschreibung der nachgefragten Leistungen
  • Aufstellung der Eignungskriterien: Referenzen, Umsatz, Projektteam usw.
  • Zusammenstellung der honorartechnischen Angaben, HOAI 2021
  • Auslegung der Angebote, formale Prüfung, Nachfordern von Angaben bzw. Unterlagen
  • Abweichung der Bieter von Festlegungen der Ausschreibung
 
3. Wertung 
  • Honorar: Honorarwertung oder Vorgabe eines Festhonorars?
  • Welche Wertungskriterien sind in welchen Situationen sinnvoll und angemessen?
  • Wie werden die Wertungskriterien beschrieben?
  • Sinnvolle Strukturierung und Definition der zu vergebenden Punkte
  • Welche Ermessensspielräume hat der Auftraggeber?
 
4. Begründung, Dokumentation und Information der Bieter 
  • Wie ist die Wertungsentscheidung des Gremiums zu begründen?
  • Welche Informationen müssen an die unterlegenen Bieter gegeben werden?
  • Recht auf Akteneinsicht durch die unterlegenen Bieter?


Das Seminar richtet sich an öffentliche Auftraggeber, interessierte Bewerber (Bieter), insbesondere Architekten, Ingenieure, Projektsteuerungsunternehmen, Beratungsunternehmen und Rechtsanwälte.

Referent

Patrick Thomas

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Vergaberecht

ist Salary Partner bei der HFK Rechtsanwälte PartGmbB und Fachanwalt für Vergaberecht. Er berät und vertritt seit vielen Jahren Auftraggeber und Bieter in nationalen sowie EU-weiten Vergabeverfahren und Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern und -senaten. Neben dem Vergaberecht gehört das öffentliche Baurecht, das Zuwendungs-, Fachplanungs- und das Umweltrecht zu seinen Beratungsschwerpunkten. Er ist Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen und hält regelmäßig Schulungen zu vergabe- sowie verwaltungsrechtlichen Themen.


Gesamteindruck

(4,0 von 5 Sternen)

Inhalt

(3,9 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(3,5 von 5 Sternen)

Stoffumfang

(3,9 von 5 Sternen)

Seminarunterlagen

(4,4 von 5 Sternen)

Betreuung durch IBR-Seminare

(4,9 von 5 Sternen)
Basierend auf 15 Bewertungen

Dieser Workshop legt den Fokus auf die Gestaltung von EU-Vergabeverfahren nach VgV. Angesichts begrenzter zeitlicher, finanzieller und auch personeller Ressourcen stellt die Gestaltung von Vergabeverfahren von Planungsleistungen eine erhebliche Herausforderung für die öffentliche Verwaltung dar. Im Workshop werden typische Situationen und Herausforderungen behandelt, die sich in der Praxis für die öffentliche Hand bzw. deren Verfahrensbetreuer immer wieder stellen. 
 
Ziel des Workshops ist es, die Mitarbeiter der Vergabestellen in die Lage zu versetzen, anhand standardisierter Vergabeunterlagen Planervergaben schnell, effektiv und kostengünstig durchführen zu können. Dies wird in dem Seminar beispielhaft anhand eines konkreten Falles dargestellt. Mittels einer Checkliste wird jeder einzelne Schritt in einem Vergabeverfahren von Anfang bis Ende durchgegangen. Daneben soll es möglich sein, dass die Teilnehmer Fragen zu eigenen Beschaffungsvorhaben in den Workshop mitbringen, um gemeinsam mit dem Referenten und den anderen Teilnehmern Lösungswege aufzuzeigen.
1. Grundlagen 
  • Wann darf der Auftraggeber verschiedene Fachplanungen zusammen vergeben?
  • Müssen die Auftragswerte verschiedener Fachplanungen addiert werden?
  • Wie wird das 20%-Kontingent berechnet und wie können Teilleistungen nach dem 20%-Kontingent vergeben werden?
  • Wann muss ein offenes Verfahren durchgeführt werden?
  • Kein Angebot oder nur fehlerhafte Angebote: was nun? 
 
2. Die Gestaltung der Vergabeunterlagen
  • Die wichtigste strategische Entscheidung: offenes Verfahren oder Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb?
  • Beschreibung des Bauvorhabens
  • Beschreibung der nachgefragten Leistungen
  • Aufstellung der Eignungskriterien: Referenzen, Umsatz, Projektteam usw.
  • Zusammenstellung der honorartechnischen Angaben, HOAI 2021
  • Auslegung der Angebote, formale Prüfung, Nachfordern von Angaben bzw. Unterlagen
  • Abweichung der Bieter von Festlegungen der Ausschreibung
 
3. Wertung 
  • Honorar: Honorarwertung oder Vorgabe eines Festhonorars?
  • Welche Wertungskriterien sind in welchen Situationen sinnvoll und angemessen?
  • Wie werden die Wertungskriterien beschrieben?
  • Sinnvolle Strukturierung und Definition der zu vergebenden Punkte
  • Welche Ermessensspielräume hat der Auftraggeber?
 
4. Begründung, Dokumentation und Information der Bieter 
  • Wie ist die Wertungsentscheidung des Gremiums zu begründen?
  • Welche Informationen müssen an die unterlegenen Bieter gegeben werden?
  • Recht auf Akteneinsicht durch die unterlegenen Bieter?

Das Seminar richtet sich an öffentliche Auftraggeber, interessierte Bewerber (Bieter), insbesondere Architekten, Ingenieure, Projektsteuerungsunternehmen, Beratungsunternehmen und Rechtsanwälte.

Referent

Patrick Thomas

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Vergaberecht
ist Salary Partner bei der HFK Rechtsanwälte PartGmbB und Fachanwalt für Vergaberecht. Er berät und vertritt seit vielen Jahren Auftraggeber und Bieter in nationalen sowie EU-weiten Vergabeverfahren und Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern und -senaten. Neben dem Vergaberecht gehört das öffentliche Baurecht, das Zuwendungs-, Fachplanungs- und das Umweltrecht zu seinen Beratungsschwerpunkten. Er ist Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen und hält regelmäßig Schulungen zu vergabe- sowie verwaltungsrechtlichen Themen.

Gesamteindruck

(4,0 von 5 Sternen)

Inhalt

(3,9 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(3,5 von 5 Sternen)

Stoffumfang

(3,9 von 5 Sternen)

Seminarunterlagen

(4,4 von 5 Sternen)

Betreuung durch IBR-Seminare

(4,9 von 5 Sternen)
Basierend auf 15 Bewertungen

Termine

Datum
Ort
Referenten
Preis
02.12.2026
Online
Patrick Thomas

439.00 € (zzgl. MwSt)

Terminart:
Online
Software:
ZOOM

09:30 - 11:00 Uhr
11:00 - 11:15 Uhr
Kaffeepause
11:15 - 12:45 Uhr
12:45 - 13:45 Uhr
Mittagspause
13:45 - 15:15 Uhr
15:15 - 15:30 Uhr
Kaffeepause
15:30 - 17:00 Uhr

Informationen zum Ablauf:
  • Ausführliche Seminarunterlagen in digitaler Form (ca. ein bis zwei Tage vor dem Seminar)
  • Unsere Online- und Hybrid- Seminare werden mit ZOOM durchgeführt. Den entsprechenden Link senden wir Ihnen 2 Tage vor Seminarbeginn zu.
  • Zertifikate werden im Nachgang per E-Mail versandt
  • Nach dem Seminar werden wir Ihnen per E-Mail unseren Fragebogen zukommen lassen. (Wir freuen uns über jede Rückmeldung)
  • Buchen Sie bis zum: 18.11.2026
Plätze frei
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02.12.2026
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