Klimafreundliche Bauvergaben mittels CO₂-Schattenpreis

rechtliche Vorgaben und technische Bewertung

Deutschland strebt eine Treibhausgasneutralität bis 2045 an. Bereits bis zum Jahr 2030 sollen die Emissionen um 65% gegenüber 1990 sinken. Klimaneutralem Planen und Bauen kommt damit eine wachsende Bedeutung zu. Welche Anforderungen dabei im Beschaffungsprozess zu beachten sind und wie diese in der Praxis umgesetzt werden können,  ist vielfach noch unklar. Nach dem Seminar wird es den Teilnehmern leichter fallen, bei der Beschaffung von Bau- und/oder Planungsleistungen einen stärkeren Fokus auf CO2-Emissionen zu legen

  1. Einführung Klima & Nachhaltigkeit
  2. Rechtsgrundlage klimaneutraler Beschaffung
    • EU-Regulierung
    • Nationale Vorgaben
  3. Einbindung in die Phasen des Vergabeverfahrens
    • Vorbereitung des Verfahrens: 
      • wirtschaftliche Beschaffung vs. Klimaneutralität Strategien für die Wahl des Vergabeverfahrens und Losbildung
    • Markterkundung
    • Leistungsbeschreibung: 
      • Besondere Planungsleistungen
      • Nachhaltigkeitszertifizierungen
      • Anforderungen an klimaneutrale Gebäude
    • Eignungskriterien: z.B. Umweltmanagementmaßnahmen, EMAS
    • Zuschlagskriterien und Wertung
      • Nachhaltige Zuschlagskriterien
      • Grundlagen der Ökobilanzierung (LCA)
      • CO2-Schattenpreismodell
      • Praxisbeispiele: Wie gelingt die Umsetzung? 
    • Aktuelle Entwicklungen


Das Thema ist für alle Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen wichtig! Es sind alle Personen angesprochen, die am Beschaffungsprozess und der strategischen Ausrichtung von Beschaffungsstellen auf der Auftraggeberseite und am Vertrieb auf der Bieterseite beteiligt sind (z.B. Fachbereichs-, Abteilungs-, Amts- und Referatsleiter, Mitarbeiter der Beschaffungsstellen von Kommunen/Behörden, des Vertriebs und der Rechtsabteilungen, Projektentwickler und Planer). Rechtsanwälte, Fachanwälte für Vergaberecht oder beratende, ausführende Projektentwicklungs- bzw. Planungsbüros sind ebenfalls angesprochen.


Referent

Stefan Latosik

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

berät Auftragnehmer und Auftraggeber zu allen Fragen des Bau- und Immobilienrechts, insbesondere zur Vertragsgestaltung, Nachtragsvergütung oder Anti-Claim-Management, Bauablaufstörungen wie auch in streitigen Auseinandersetzungen. Aufgrund seiner langjährigen baupraktischen Erfahrung als studierter Bauingenieur bzw. Projektentwickler können auch zu baubetrieblich wie technisch geprägten Fragestellungen schnell praktikable Lösungswege entwickelt werden. Mandanten sind hier insbesondere Bauunternehmen sowie Projektentwickler. Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit von Stefan Latosik liegt in der vergaberechtlichen Beratung von Auftraggebern bzw. Zuwendungsempfängern sowie Auftragnehmern, insbesondere bei der Gestaltung und Durchführung von europaweiten Bau- und Planervergaben. Die strategische Beratung des Mandanten, vor allem im Hinblick auf die Vergabe an Totalunternehmer oder Generalplaner, steht dabei besonders im Fokus. Darüber hinaus vertritt Stefan Latosik Auftragnehmer wie Auftraggeber bei vergaberechtlichen Rügen oder Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern. Besondere Leidenschaft hegt Stefan Latosik zudem für die Beratung zu allen Fragen der Nachhaltigkeit, sei es zum klimaneutralen Planen und Bauen, der Umsetzung von ESG-Anforderungen bzw. der EU-Taxonomie bei Projektentwicklungen, der Gestaltung von grünen Mietverträgen (green lease) oder der Implementierung von Nachhaltigkeitsanforderungen im Vergabeverfahren (sog. green procurement). Als DGNB Registered Professional kann Stefan Latosik vor allem institutionellen öffentlichen Auftraggebern auf ihrem Weg zur Klimaneutralität umfassend und effektiv beraten. Seine Praxiserfahrung gibt Stefan Latosik in vielen Vorträgen zum Bau-, Immobilien- und Vergaberecht regelmäßig weiter.


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Deutschland strebt eine Treibhausgasneutralität bis 2045 an. Bereits bis zum Jahr 2030 sollen die Emissionen um 65% gegenüber 1990 sinken. Klimaneutralem Planen und Bauen kommt damit eine wachsende Bedeutung zu. Welche Anforderungen dabei im Beschaffungsprozess zu beachten sind und wie diese in der Praxis umgesetzt werden können,  ist vielfach noch unklar. Nach dem Seminar wird es den Teilnehmern leichter fallen, bei der Beschaffung von Bau- und/oder Planungsleistungen einen stärkeren Fokus auf CO2-Emissionen zu legen
  1. Einführung Klima & Nachhaltigkeit
  2. Rechtsgrundlage klimaneutraler Beschaffung
    • EU-Regulierung
    • Nationale Vorgaben
  3. Einbindung in die Phasen des Vergabeverfahrens
    • Vorbereitung des Verfahrens: 
      • wirtschaftliche Beschaffung vs. Klimaneutralität Strategien für die Wahl des Vergabeverfahrens und Losbildung
    • Markterkundung
    • Leistungsbeschreibung: 
      • Besondere Planungsleistungen
      • Nachhaltigkeitszertifizierungen
      • Anforderungen an klimaneutrale Gebäude
    • Eignungskriterien: z.B. Umweltmanagementmaßnahmen, EMAS
    • Zuschlagskriterien und Wertung
      • Nachhaltige Zuschlagskriterien
      • Grundlagen der Ökobilanzierung (LCA)
      • CO2-Schattenpreismodell
      • Praxisbeispiele: Wie gelingt die Umsetzung? 
    • Aktuelle Entwicklungen

Das Thema ist für alle Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen wichtig! Es sind alle Personen angesprochen, die am Beschaffungsprozess und der strategischen Ausrichtung von Beschaffungsstellen auf der Auftraggeberseite und am Vertrieb auf der Bieterseite beteiligt sind (z.B. Fachbereichs-, Abteilungs-, Amts- und Referatsleiter, Mitarbeiter der Beschaffungsstellen von Kommunen/Behörden, des Vertriebs und der Rechtsabteilungen, Projektentwickler und Planer). Rechtsanwälte, Fachanwälte für Vergaberecht oder beratende, ausführende Projektentwicklungs- bzw. Planungsbüros sind ebenfalls angesprochen.

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Stefan Latosik

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
berät Auftragnehmer und Auftraggeber zu allen Fragen des Bau- und Immobilienrechts, insbesondere zur Vertragsgestaltung, Nachtragsvergütung oder Anti-Claim-Management, Bauablaufstörungen wie auch in streitigen Auseinandersetzungen. Aufgrund seiner langjährigen baupraktischen Erfahrung als studierter Bauingenieur bzw. Projektentwickler können auch zu baubetrieblich wie technisch geprägten Fragestellungen schnell praktikable Lösungswege entwickelt werden. Mandanten sind hier insbesondere Bauunternehmen sowie Projektentwickler. Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit von Stefan Latosik liegt in der vergaberechtlichen Beratung von Auftraggebern bzw. Zuwendungsempfängern sowie Auftragnehmern, insbesondere bei der Gestaltung und Durchführung von europaweiten Bau- und Planervergaben. Die strategische Beratung des Mandanten, vor allem im Hinblick auf die Vergabe an Totalunternehmer oder Generalplaner, steht dabei besonders im Fokus. Darüber hinaus vertritt Stefan Latosik Auftragnehmer wie Auftraggeber bei vergaberechtlichen Rügen oder Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern. Besondere Leidenschaft hegt Stefan Latosik zudem für die Beratung zu allen Fragen der Nachhaltigkeit, sei es zum klimaneutralen Planen und Bauen, der Umsetzung von ESG-Anforderungen bzw. der EU-Taxonomie bei Projektentwicklungen, der Gestaltung von grünen Mietverträgen (green lease) oder der Implementierung von Nachhaltigkeitsanforderungen im Vergabeverfahren (sog. green procurement). Als DGNB Registered Professional kann Stefan Latosik vor allem institutionellen öffentlichen Auftraggebern auf ihrem Weg zur Klimaneutralität umfassend und effektiv beraten. Seine Praxiserfahrung gibt Stefan Latosik in vielen Vorträgen zum Bau-, Immobilien- und Vergaberecht regelmäßig weiter.

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Termine

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26.10.2026
Online
Stefan Latosik

259.00 € (zzgl. MwSt)

Terminart:
Online
Software:
ZOOM

09:30 - 11:00 Uhr
11:00 - 11:15 Uhr
Kaffeepause
11:15 - 12:45 Uhr

Informationen zum Ablauf:
  • Ausführliche Seminarunterlagen in digitaler Form (ca. ein bis zwei Tage vor dem Seminar)
  • Unsere Online- und Hybrid- Seminare werden mit ZOOM durchgeführt. Den entsprechenden Link senden wir Ihnen 2 Tage vor Seminarbeginn zu.
  • Zertifikate werden im Nachgang per E-Mail versandt
  • Nach dem Seminar werden wir Ihnen per E-Mail unseren Fragebogen zukommen lassen. (Wir freuen uns über jede Rückmeldung)
  • Buchen Sie bis zum: 12.10.2026
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