Nachprüfungsverfahren

Strategien zur Vermeidung und zur erfolgreichen Führung

Öffentliche Auftraggeber lernen, ihre Vergabeverfahren möglichst so zu konzipieren und auch durchzuführen, dass die Beschaffungsvorgänge geringere Angriffsflächen für Nachprüfungsanträge ergeben. Im Falle eines Nachprüfungsverfahrens sollten ohne Panik die richtigen Schritte veranlasst werden. Die „gegenseitigen“ Teilnehmer erhalten Hinweise und Anregungen, um ein Nachprüfungsverfahren mit einer eigenen strategischen Zielsetzung zu führen. Ziel ist es, möglichst schnell und ökonomisch den erwünschten Zuschlag zu erhalten, nicht jedoch, in jeder Hinsicht Recht zu bekommen.

  1. Verhindern von Nachprüfungsverfahren
    • Häufige Ursachen von Nachprüfungsverfahren
    • Die häufigsten Vergaberechtsverstöße und Tipps zur Vermeidung
    • Beantwortung von Bieterfragen und Umgang mit Rügen
  2. Ablauf des Vergabenachprüfungsverfahrens
    • Grundzüge des Verfahrens vor der Vergabekammer
    • Prüfung der offensichtlichen Unzulässigkeit/Unbegründetheit
    • Übermittlung des Nachprüfungsantrags an den Auftraggeber
    • Anforderung der Vergabeakten
    • Akteneinsicht
    • Mündliche Verhandlung
    • Kosten
    • Grundzüge der sofortigen Beschwerde vor dem Vergabesenat
  3. Erfolgreiche Verteidigungsstrategien bei häufig geltend gemachten Verfahrensfehlern
    • Darlegung der fehlenden Rechtsverletzung bzw. des Nichteintritts eines Schadens
    • Rügeobliegenheit
    • Strategien zur Rechtfertigung der Auswahl von Bewerbern oder Bietern
    • Verteidigung der Angebotswertung
    • Nachschieben von Ausschlussgründen
  4. Möglichkeiten zur Heilung von Verfahrensfehlern im laufenden Nachprüfungsverfahren
    • Wiederholung der Wertung
    • Verlängerung von Fristen
    • Wiederaufnahme von ausgeschlossenen Bietern in das Verfahren
    • Nachholung der Dokumentation
  5. Beendigung des Vergabenachprüfungsverfahrens durch alternative Vorgehensweisen
    • Zurückversetzung des Verfahrens/Korrekturen in der Leistungsbeschreibung
    • Vergleich mit den Beteiligten
    • Aufhebung des Vergabeverfahrens


Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeiter und Leiter öffentlicher Auftraggeber, die für Vergabeverfahren zuständig sind sowie an Vertreter der Rechtsämter und Aufsichtsbehörden sowie für externe projektbegleitende Betreuer von Ausschreibungen.


Referent

Matthias Steck

Vors. der Vergabekammer Südbayern

ist seit über 13 Jahren Vorsitzender der Vergabekammer Südbayern in München. Seit Sommer 2025 leitet er zusätzlich das Sachgebiet Haushalt, Prozessvertretung und Vergabekammer Südbayern der Regierung von Oberbayern. Neben der Bearbeitung von zahlreichen vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahren ist Herr Steck seit vielen Jahren als Dozent bei vergaberechtlichen Fortbildungsveranstaltungen tätig und Autor bei mehreren weiteren vergaberechtlichen Kommentierungen.

Referent

Dr. Sven Brockhoff

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Vergaberecht

berät in seiner Funktion bei der Ernst & Young Law GmbH die öffentliche Hand und Unternehmen im Vergaberecht und Öffentlichen Wirtschaftsrecht. Im Vergaberecht unterstützt er Auftraggeber bei der strategischen Planung, Vorbereitung und Durchführung komplexer Vergabeverfahren sowie der anschließenden Vertragsdurchführung. Unternehmen berät er insbesondere bei der Erstellung von Teilnahmeanträgen und Angeboten sowie dem richtigen Umgang mit Bieterfragen und Rügen. Seine Mandanten vertritt er in Nachprüfungsverfahren und vor Gerichten. Der Referent ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Vergaberecht (z.B. im Rahmen der 2. Auflage des Gesamtkommentars Vergaberecht (Hrsg. Heuvels/Höß/Kuß/Wagner) sowie zum Thema Bekanntmachungen im Handbuch IT-Vergabe (Hrsg. Osseforth) im Verlag C.H. Beck).


Gesamteindruck

(4,6 von 5 Sternen)

Inhalt

(4,7 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(4,5 von 5 Sternen)

Stoffumfang

(4,7 von 5 Sternen)

Seminarunterlagen

(4,3 von 5 Sternen)

Betreuung durch IBR-Seminare

(4,7 von 5 Sternen)
Basierend auf 6 Bewertungen

Öffentliche Auftraggeber lernen, ihre Vergabeverfahren möglichst so zu konzipieren und auch durchzuführen, dass die Beschaffungsvorgänge geringere Angriffsflächen für Nachprüfungsanträge ergeben. Im Falle eines Nachprüfungsverfahrens sollten ohne Panik die richtigen Schritte veranlasst werden. Die „gegenseitigen“ Teilnehmer erhalten Hinweise und Anregungen, um ein Nachprüfungsverfahren mit einer eigenen strategischen Zielsetzung zu führen. Ziel ist es, möglichst schnell und ökonomisch den erwünschten Zuschlag zu erhalten, nicht jedoch, in jeder Hinsicht Recht zu bekommen.
  1. Verhindern von Nachprüfungsverfahren
    • Häufige Ursachen von Nachprüfungsverfahren
    • Die häufigsten Vergaberechtsverstöße und Tipps zur Vermeidung
    • Beantwortung von Bieterfragen und Umgang mit Rügen
  2. Ablauf des Vergabenachprüfungsverfahrens
    • Grundzüge des Verfahrens vor der Vergabekammer
    • Prüfung der offensichtlichen Unzulässigkeit/Unbegründetheit
    • Übermittlung des Nachprüfungsantrags an den Auftraggeber
    • Anforderung der Vergabeakten
    • Akteneinsicht
    • Mündliche Verhandlung
    • Kosten
    • Grundzüge der sofortigen Beschwerde vor dem Vergabesenat
  3. Erfolgreiche Verteidigungsstrategien bei häufig geltend gemachten Verfahrensfehlern
    • Darlegung der fehlenden Rechtsverletzung bzw. des Nichteintritts eines Schadens
    • Rügeobliegenheit
    • Strategien zur Rechtfertigung der Auswahl von Bewerbern oder Bietern
    • Verteidigung der Angebotswertung
    • Nachschieben von Ausschlussgründen
  4. Möglichkeiten zur Heilung von Verfahrensfehlern im laufenden Nachprüfungsverfahren
    • Wiederholung der Wertung
    • Verlängerung von Fristen
    • Wiederaufnahme von ausgeschlossenen Bietern in das Verfahren
    • Nachholung der Dokumentation
  5. Beendigung des Vergabenachprüfungsverfahrens durch alternative Vorgehensweisen
    • Zurückversetzung des Verfahrens/Korrekturen in der Leistungsbeschreibung
    • Vergleich mit den Beteiligten
    • Aufhebung des Vergabeverfahrens

Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeiter und Leiter öffentlicher Auftraggeber, die für Vergabeverfahren zuständig sind sowie an Vertreter der Rechtsämter und Aufsichtsbehörden sowie für externe projektbegleitende Betreuer von Ausschreibungen.

Referent

Matthias Steck

Vors. der Vergabekammer Südbayern
ist seit über 13 Jahren Vorsitzender der Vergabekammer Südbayern in München. Seit Sommer 2025 leitet er zusätzlich das Sachgebiet Haushalt, Prozessvertretung und Vergabekammer Südbayern der Regierung von Oberbayern. Neben der Bearbeitung von zahlreichen vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahren ist Herr Steck seit vielen Jahren als Dozent bei vergaberechtlichen Fortbildungsveranstaltungen tätig und Autor bei mehreren weiteren vergaberechtlichen Kommentierungen.
Referent

Dr. Sven Brockhoff

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Vergaberecht
berät in seiner Funktion bei der Ernst & Young Law GmbH die öffentliche Hand und Unternehmen im Vergaberecht und Öffentlichen Wirtschaftsrecht. Im Vergaberecht unterstützt er Auftraggeber bei der strategischen Planung, Vorbereitung und Durchführung komplexer Vergabeverfahren sowie der anschließenden Vertragsdurchführung. Unternehmen berät er insbesondere bei der Erstellung von Teilnahmeanträgen und Angeboten sowie dem richtigen Umgang mit Bieterfragen und Rügen. Seine Mandanten vertritt er in Nachprüfungsverfahren und vor Gerichten. Der Referent ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Vergaberecht (z.B. im Rahmen der 2. Auflage des Gesamtkommentars Vergaberecht (Hrsg. Heuvels/Höß/Kuß/Wagner) sowie zum Thema Bekanntmachungen im Handbuch IT-Vergabe (Hrsg. Osseforth) im Verlag C.H. Beck).

Gesamteindruck

(4,6 von 5 Sternen)

Inhalt

(4,7 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(4,5 von 5 Sternen)

Stoffumfang

(4,7 von 5 Sternen)

Seminarunterlagen

(4,3 von 5 Sternen)

Betreuung durch IBR-Seminare

(4,7 von 5 Sternen)
Basierend auf 6 Bewertungen

Termine

Datum
Ort
Referenten
Preis
01.10.2026
Mannheim oder Online
Matthias Steck
Dr. Sven Brockhoff

499.00 € (zzgl. MwSt)

Terminart:
Mannheim oder Online
Adresse:
IBR-Seminarzentrum
Heinrich-von-Stephan-Straße 3
68161 Mannheim

09:30 - 11:00 Uhr
11:00 - 11:15 Uhr
Kaffeepause
11:15 - 12:45 Uhr
12:45 - 13:45 Uhr
Mittagspause
13:45 - 15:15 Uhr
15:15 - 15:30 Uhr
Kaffeepause
15:30 - 17:00 Uhr

Informationen zum Ablauf:
  • Ausführliche Seminarunterlagen in digitaler Form (ca. ein bis zwei Tage vor dem Seminar)
  • Bei Teilnahme vor Ort: Seminargebühr inkl. Mittagessen mit Softgetränk, Snacks, Tagungs- und Pausengetränke
  • Unsere Online- und Hybrid- Seminare werden mit ZOOM durchgeführt. Den entsprechenden Link senden wir Ihnen 2 Tage vor Seminarbeginn zu.
  • Zertifikate werden im Nachgang per E-Mail versandt
  • Nach dem Seminar werden wir Ihnen per E-Mail unseren Fragebogen zukommen lassen. (Wir freuen uns über jede Rückmeldung)
  • Buchen Sie bis zum: 17.09.2026
Plätze frei
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Matthias Steck; Dr. Sven Brockhoff
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