Prüfsicher vergeben: Insider-Blick auf die häufigsten 5 Fehler

Vergabestellen stehen unter hohem Druck, öffentliche Gelder fehlerfrei, transparent und ohne das Risiko von Rügen oder Nachprüfungsverfahren einzusetzen. Das Seminar ist ideal für alle, die Sicherheit in der täglichen Vergabepraxis gewinnen und den typischen "Prüfungsstress" durch präventive Fehlervermeidung minimieren wollen. Niemand sieht so viele Vergabeverfahren wie die Landesprüfstelle – und niemand weiß besser, an welchen Details Verfahren scheitern oder Fördermittel zurückgefordert werden. In diesem Seminar wechseln Sie die Perspektive! 

Praktische Vergabe-Erfahrungen und Grundwissen im Vergaberecht sollten vorhanden sein.

Die „Brille der Prüfstelle“ 
  • Wer prüft wen und warum?
  • Warum Dokumentation alles ist („Was nicht in der Akte steht, ist nicht passiert“).
Fehler 1: Die „maßgeschneiderte“ Leistungsbeschreibung
  • Problem: Zu enge Anforderungen, die den Wettbewerb einschränken oder Produktneutralität verletzen.
  • Prüfer-Tipp: Wie man funktionale Anforderungen nutzt, ohne einen Bieter zu bevorzugen.
Fehler 2: Intransparente Wertungskriterien
  • Problem: „Gummiparagraphen“ bei den Zuschlagskriterien (z.B. „Qualität“ ohne Unterkriterien).
  • Prüfer-Tipp: Erstellung einer rechtssicheren Bewertungsmatrix vor Angebotsöffnung.
Fehler 3: Fehlerhafter Umgang mit Bieterfragen & Nachforderungen
  • Problem: Ungleichbehandlung (einem Bieter wird geholfen, dem anderen nicht) oder fehlende Fristverlängerungen.
  • Prüfer-Tipp: Kommunikation strikt über das Vergabeportal und klare Dokumentation der Heilung von Fehlern.
Fehler 4: Die vergessene Dokumentation (Vergabevermerk)
  • Problem: Lückenhafte Begründungen für Ermessensentscheidungen (z.B. warum wurde nicht öffentlich ausgeschrieben?).
Fehler 5: Unzulässige Nachträge & Auftragsänderungen
  • Problem: „Nachschieben“ von Leistungen nach Vertragsschluss ohne neues Verfahren.
  • Prüfer-Tipp: Grenzen der 10%/15%-Regel und die Bedeutung von Leistungsänderungsklauseln.
Fazit & Checkliste
  • Die „Goldene Regel“ der Prüfstelle.
Ausgabe einer 1-seitigen Checkliste für das nächste Verfahren


Dieses praxisnahe Seminar richtet sich an Beschaffungsverantwortliche, Einkäufer und Leitungen von Vergabestellen im gesamten öffentlichen Sektor sowie bei Sektorenauftraggebern. Es spricht gezielt Personen an, die öffentliche Gelder oder Fördermittel rechtssicher einsetzen müssen und das Risiko von Rügen oder Nachprüfungsverfahren minimieren wollen. Zudem bietet es wertvolle Einblicke für juristische Berater, Fachanwälte und Rechnungsprüfer, die Vergabeverfahren auf Fehler und Formverstöße kontrollieren. 


ist Diplom Verwaltungswirt (FH) und seit 2005 Ministerialbeamter in der Vergabeprüfstelle für kommunale Bau- und Lieferleistungen des Landes Schleswig-Holstein. Er ist zudem Ländervertreter im Deutschen Vergabeausschuss und in der Fachkommission Vergabe und Recht - Untergremium der Bauministerkonferenz. Die berufliche Tätigkeit umfasst alle Facetten des Vergaberechts einschließlich der Gesetzgebungsverfahren auf Bundes oder auf Landesebene, der Beratung der Kommunen und Wirtschaftsakteure, sowie der Schlichtung von Verfahren nach § 18 Abs. 2 VOB/B. Darüber hinaus ist Marcus Heisinger als Referent im Rahmen der Nebentätigkeit aktiv.


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Vergabestellen stehen unter hohem Druck, öffentliche Gelder fehlerfrei, transparent und ohne das Risiko von Rügen oder Nachprüfungsverfahren einzusetzen. Das Seminar ist ideal für alle, die Sicherheit in der täglichen Vergabepraxis gewinnen und den typischen "Prüfungsstress" durch präventive Fehlervermeidung minimieren wollen. Niemand sieht so viele Vergabeverfahren wie die Landesprüfstelle – und niemand weiß besser, an welchen Details Verfahren scheitern oder Fördermittel zurückgefordert werden. In diesem Seminar wechseln Sie die Perspektive! 

Praktische Vergabe-Erfahrungen und Grundwissen im Vergaberecht sollten vorhanden sein.
Die „Brille der Prüfstelle“ 
  • Wer prüft wen und warum?
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  • Problem: Zu enge Anforderungen, die den Wettbewerb einschränken oder Produktneutralität verletzen.
  • Prüfer-Tipp: Wie man funktionale Anforderungen nutzt, ohne einen Bieter zu bevorzugen.
Fehler 2: Intransparente Wertungskriterien
  • Problem: „Gummiparagraphen“ bei den Zuschlagskriterien (z.B. „Qualität“ ohne Unterkriterien).
  • Prüfer-Tipp: Erstellung einer rechtssicheren Bewertungsmatrix vor Angebotsöffnung.
Fehler 3: Fehlerhafter Umgang mit Bieterfragen & Nachforderungen
  • Problem: Ungleichbehandlung (einem Bieter wird geholfen, dem anderen nicht) oder fehlende Fristverlängerungen.
  • Prüfer-Tipp: Kommunikation strikt über das Vergabeportal und klare Dokumentation der Heilung von Fehlern.
Fehler 4: Die vergessene Dokumentation (Vergabevermerk)
  • Problem: Lückenhafte Begründungen für Ermessensentscheidungen (z.B. warum wurde nicht öffentlich ausgeschrieben?).
Fehler 5: Unzulässige Nachträge & Auftragsänderungen
  • Problem: „Nachschieben“ von Leistungen nach Vertragsschluss ohne neues Verfahren.
  • Prüfer-Tipp: Grenzen der 10%/15%-Regel und die Bedeutung von Leistungsänderungsklauseln.
Fazit & Checkliste
  • Die „Goldene Regel“ der Prüfstelle.
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Dieses praxisnahe Seminar richtet sich an Beschaffungsverantwortliche, Einkäufer und Leitungen von Vergabestellen im gesamten öffentlichen Sektor sowie bei Sektorenauftraggebern. Es spricht gezielt Personen an, die öffentliche Gelder oder Fördermittel rechtssicher einsetzen müssen und das Risiko von Rügen oder Nachprüfungsverfahren minimieren wollen. Zudem bietet es wertvolle Einblicke für juristische Berater, Fachanwälte und Rechnungsprüfer, die Vergabeverfahren auf Fehler und Formverstöße kontrollieren. 

Referent

Marcus Heisinger

ist Diplom Verwaltungswirt (FH) und seit 2005 Ministerialbeamter in der Vergabeprüfstelle für kommunale Bau- und Lieferleistungen des Landes Schleswig-Holstein. Er ist zudem Ländervertreter im Deutschen Vergabeausschuss und in der Fachkommission Vergabe und Recht - Untergremium der Bauministerkonferenz. Die berufliche Tätigkeit umfasst alle Facetten des Vergaberechts einschließlich der Gesetzgebungsverfahren auf Bundes oder auf Landesebene, der Beratung der Kommunen und Wirtschaftsakteure, sowie der Schlichtung von Verfahren nach § 18 Abs. 2 VOB/B. Darüber hinaus ist Marcus Heisinger als Referent im Rahmen der Nebentätigkeit aktiv.

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Ort
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Preis
23.10.2026
Online
Marcus Heisinger

179.00 € (zzgl. MwSt)

Terminart:
Online
Software:
ZOOM

10:00 - 12:00 Uhr

Informationen zum Ablauf:
  • Ausführliche Seminarunterlagen in digitaler Form (ca. ein bis zwei Tage vor dem Seminar)
  • Unsere Online- und Hybrid- Seminare werden mit ZOOM durchgeführt. Den entsprechenden Link senden wir Ihnen 2 Tage vor Seminarbeginn zu.
  • Zertifikate werden im Nachgang per E-Mail versandt
  • Nach dem Seminar werden wir Ihnen per E-Mail unseren Fragebogen zukommen lassen. (Wir freuen uns über jede Rückmeldung)
  • Buchen Sie bis zum: 09.10.2026
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