Rahmenvereinbarungen bei Bauvergaben

Bedarfe bündeln, Vergaben beschleunigen

Rahmenvereinbarungen können auch bei Bauvergaben ein wirkungsvolles Instrument sein: Statt wiederkehrende oder vergleichbare Leistungen für jedes Projekt erneut vollständig auszuschreiben, wird der Wettbewerb gebündelt und für spätere Einzelabrufe nutzbar gemacht. Das kann Vergabeverfahren erheblich beschleunigen und zugleich Standardisierung, Mengenbündelung und eine langfristigere Zusammenarbeit ermöglichen.

Die rechtssichere Gestaltung ist allerdings anspruchsvoll. Bereits bei der Ausschreibung müssen insbesondere Leistungsumfang, Höchstmenge bzw. Höchstwert, Laufzeit, Preisbildung und die Regeln für spätere Einzelabrufe hinreichend bestimmt werden. Das Seminar zeigt, welche Gestaltungsspielräume bestehen, wo vergaberechtliche Grenzen liegen und wie sich Rahmenvereinbarungen gerade für wiederkehrende Bauaufgaben praktisch nutzbar machen lassen. Serielles und modulares Bauen wird dabei als besonders aktueller Anwendungsfall einbezogen.

Benefit für die Teilnehmer

Die Teilnehmer erfahren, wie Rahmenvereinbarungen bei Bauvergaben als echtes Bündelungs- und Beschleunigungsinstrument eingesetzt werden können. Sie lernen, welche Bedarfe sich hierfür eignen, wie Ausschreibung und Abrufsystematik aufgebaut werden sollten und welche Fehler bei Mengen, Laufzeiten, Preisen und Einzelabrufen vermieden werden müssen.

 


  • Rahmenvereinbarungen als strategisches Beschaffungsinstrument: Wann lohnt es sich, wiederkehrende oder gleichartige Bauleistungen zu bündeln, statt jeden Bedarf einzeln auszuschreiben?
  • Vergaberechtlicher Rahmen: Voraussetzungen und Grenzen von Rahmenvereinbarungen bei Bauvergaben – insbesondere Auftragsvolumen, Höchstmengen bzw. Höchstwerte, Laufzeit und Transparenzanforderungen.
  • Die richtige Beschaffungsstruktur: Ein Auftragnehmer oder mehrere Rahmenvertragspartner? Lose, Leistungsbilder und regionale Strukturen sinnvoll zuschneiden.
  • Einzelabrufe rechtssicher gestalten: Direktabruf oder erneuter Wettbewerb – wie müssen die Regeln für die spätere Vergabe der Einzelaufträge bereits in der Rahmenvereinbarung angelegt werden?
  • Leistungsbeschreibung und Preisbildung: Wie konkret muss die ausgeschriebene Leistung bereits feststehen und welche Spielräume dürfen für die späteren Einzelprojekte verbleiben? Umgang mit Einheitspreisen, Preisblättern, Preisgleitung und noch nicht abschließend feststehenden Mengen.
  • Rahmenvereinbarungen für serielles und modulares Bauen: Standardisierung und Wiederholung als besonderer Anwendungsfall – Chancen und vergaberechtliche Gestaltungsfragen bei Typen-, Modul- und Systembauweisen.
  • Typische Fehler und Gestaltungsmöglichkeiten aus der Praxis: Wie lassen sich Rahmenvereinbarungen so konzipieren, dass sie nach Zuschlag tatsächlich flexibel nutzbar sind und nicht an zu engen Leistungsbeschreibungen, ungeeigneten Abrufregeln oder unrealistischen Mengenansätzen scheitern?

 



Dieses 2-stündige Online-Seminar aus der Reihe „IBRechtKurz“ ist konzipiert für öffentliche Auftraggeber, kommunale und öffentliche Wohnungsbaugesellschaften, Bau- und Immobilienunternehmen, Vergabestellen, Projektsteuerer, Architekten und Planer, die wiederkehrende Bauleistungen effizient und vergaberechtlich belastbar beschaffen wollen.

 



Referent

Dr. Christian Teuber

RA und FA für Vergaberecht

ist Partner bei Baker Tilly und leitet dort den Bereich Vergaberecht. Seit über 20 Jahren berät er öffentliche Auftraggeber bei Ausschreibungen von bundesweiter Bedeutung und begleitet komplexe Infrastruktur-, IT- und Beschaffungsprojekte. Sein Schwerpunkt liegt auf der rechtssicheren und strategischen Gestaltung von Verfahren, die den hohen Anforderungen der Praxis und der Kontrolle durch Vergabenachprüfungsinstanzen standhalten. Neben der Vertretung von Auftraggebern und Bietern in Nachprüfungsverfahren verfügt er über besondere Expertise an den Schnittstellen zum Beihilfe-, Zuwendungs- und Haushaltsrecht. Als Ausbilder im Fachanwaltslehrgang Vergaberecht prägt er die nächste Juristengeneration, zudem ist er Mitglied im Regionalvorstand NRW des forum vergabe e.V.


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Rahmenvereinbarungen können auch bei Bauvergaben ein wirkungsvolles Instrument sein: Statt wiederkehrende oder vergleichbare Leistungen für jedes Projekt erneut vollständig auszuschreiben, wird der Wettbewerb gebündelt und für spätere Einzelabrufe nutzbar gemacht. Das kann Vergabeverfahren erheblich beschleunigen und zugleich Standardisierung, Mengenbündelung und eine langfristigere Zusammenarbeit ermöglichen.

Die rechtssichere Gestaltung ist allerdings anspruchsvoll. Bereits bei der Ausschreibung müssen insbesondere Leistungsumfang, Höchstmenge bzw. Höchstwert, Laufzeit, Preisbildung und die Regeln für spätere Einzelabrufe hinreichend bestimmt werden. Das Seminar zeigt, welche Gestaltungsspielräume bestehen, wo vergaberechtliche Grenzen liegen und wie sich Rahmenvereinbarungen gerade für wiederkehrende Bauaufgaben praktisch nutzbar machen lassen. Serielles und modulares Bauen wird dabei als besonders aktueller Anwendungsfall einbezogen.

Benefit für die Teilnehmer

Die Teilnehmer erfahren, wie Rahmenvereinbarungen bei Bauvergaben als echtes Bündelungs- und Beschleunigungsinstrument eingesetzt werden können. Sie lernen, welche Bedarfe sich hierfür eignen, wie Ausschreibung und Abrufsystematik aufgebaut werden sollten und welche Fehler bei Mengen, Laufzeiten, Preisen und Einzelabrufen vermieden werden müssen.

 

  • Rahmenvereinbarungen als strategisches Beschaffungsinstrument: Wann lohnt es sich, wiederkehrende oder gleichartige Bauleistungen zu bündeln, statt jeden Bedarf einzeln auszuschreiben?
  • Vergaberechtlicher Rahmen: Voraussetzungen und Grenzen von Rahmenvereinbarungen bei Bauvergaben – insbesondere Auftragsvolumen, Höchstmengen bzw. Höchstwerte, Laufzeit und Transparenzanforderungen.
  • Die richtige Beschaffungsstruktur: Ein Auftragnehmer oder mehrere Rahmenvertragspartner? Lose, Leistungsbilder und regionale Strukturen sinnvoll zuschneiden.
  • Einzelabrufe rechtssicher gestalten: Direktabruf oder erneuter Wettbewerb – wie müssen die Regeln für die spätere Vergabe der Einzelaufträge bereits in der Rahmenvereinbarung angelegt werden?
  • Leistungsbeschreibung und Preisbildung: Wie konkret muss die ausgeschriebene Leistung bereits feststehen und welche Spielräume dürfen für die späteren Einzelprojekte verbleiben? Umgang mit Einheitspreisen, Preisblättern, Preisgleitung und noch nicht abschließend feststehenden Mengen.
  • Rahmenvereinbarungen für serielles und modulares Bauen: Standardisierung und Wiederholung als besonderer Anwendungsfall – Chancen und vergaberechtliche Gestaltungsfragen bei Typen-, Modul- und Systembauweisen.
  • Typische Fehler und Gestaltungsmöglichkeiten aus der Praxis: Wie lassen sich Rahmenvereinbarungen so konzipieren, dass sie nach Zuschlag tatsächlich flexibel nutzbar sind und nicht an zu engen Leistungsbeschreibungen, ungeeigneten Abrufregeln oder unrealistischen Mengenansätzen scheitern?

 

Dieses 2-stündige Online-Seminar aus der Reihe „IBRechtKurz“ ist konzipiert für öffentliche Auftraggeber, kommunale und öffentliche Wohnungsbaugesellschaften, Bau- und Immobilienunternehmen, Vergabestellen, Projektsteuerer, Architekten und Planer, die wiederkehrende Bauleistungen effizient und vergaberechtlich belastbar beschaffen wollen.

 

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Dr. Christian Teuber

RA und FA für Vergaberecht
ist Partner bei Baker Tilly und leitet dort den Bereich Vergaberecht. Seit über 20 Jahren berät er öffentliche Auftraggeber bei Ausschreibungen von bundesweiter Bedeutung und begleitet komplexe Infrastruktur-, IT- und Beschaffungsprojekte. Sein Schwerpunkt liegt auf der rechtssicheren und strategischen Gestaltung von Verfahren, die den hohen Anforderungen der Praxis und der Kontrolle durch Vergabenachprüfungsinstanzen standhalten. Neben der Vertretung von Auftraggebern und Bietern in Nachprüfungsverfahren verfügt er über besondere Expertise an den Schnittstellen zum Beihilfe-, Zuwendungs- und Haushaltsrecht. Als Ausbilder im Fachanwaltslehrgang Vergaberecht prägt er die nächste Juristengeneration, zudem ist er Mitglied im Regionalvorstand NRW des forum vergabe e.V.

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Termine

Datum
Ort
Referenten
Preis
03.11.2026
Online
Dr. Christian Teuber

179.00 € (zzgl. MwSt)

Terminart:
Online
Software:
Microsoft Teams

10:00 - 12:00 Uhr

Informationen zum Ablauf:
  • Ausführliche Seminarunterlagen in digitaler Form (ca. ein bis zwei Tage vor dem Seminar)
  • Unsere Online- und Hybrid- Seminare werden mit Microsoft Teams durchgeführt. Den entsprechenden Link senden wir Ihnen 2 Tage vor Seminarbeginn zu.
  • Zertifikate werden im Nachgang per E-Mail versandt
  • Nach dem Seminar werden wir Ihnen per E-Mail unseren Fragebogen zukommen lassen. (Wir freuen uns über jede Rückmeldung)
  • Buchen Sie bis zum: 20.10.2026
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