Vergaberecht kompakt mit VOB/A 2019

- Grundlagen - aktuelle Fragen - Beispiele

Gleichgültig ob es um den Abschluss eines Bauvertrags, die Absprache über die Ausführung einer zusätzlichen oder geänderten Leistung, eine Anpassung der Vertragstermine, den Umgang mit Abweichungen und Mängeln oder die Berechtigung streitiger Schlussrechnungspositionen geht: Verhandeln steht in der Baupraxis ständig auf der Tagesordnung. „Richtig“ verhandeln zu können, ist deshalb eine unverzichtbare Fähigkeit für alle Baubeteiligten mit Projektverantwortung. Anders als die Bautechnik oder der Baubetrieb spielen Verhandlungsfertigkeiten im Studium oder in der Ausbildung keine Rolle. Gleichwohl wird erwartet, dass man als Baubeteiligter – insbesondere wenn man Leitungsaufgaben wahrnimmt – Verhandlungen über technische, baubetriebliche oder juristische Fragestellungen führen kann. Häufig bleiben aber die erreichten Verhandlungsergebnisse trotz überzeugender Sachargumente hinter den gesteckten Erwartungen zurück. Das liegt vor allem daran, dass es sich bei einer Verhandlung um ein komplexes Zusammenspiel technischer, kaufmännischer, juristischer und psychologischer Faktoren handelt. Diese Komplexität und das zu ihrer Bewältigung zumeist fehlende Handwerkszeug verleitet die Beteiligten bisweilen dazu, sich in Diskussionen über – am Ende zumeist unwichtige Details – zu verstricken und/oder unsachlich auf die vermeintlich fehlende Einsicht des Verhandlungspartners zu reagieren. Ein positives Verhandlungsergebnis lässt sich auf diesem Weg aber in der Regel nicht erzielen. Gleichwohl lässt sich erfolgreiches Verhandeln erlernen. Das belegen die zahlreichen, zum Teil auch wissenschaftlichen Publikationen zu diesem Thema.

Der erste Tag des Seminars „Professionelles verhandeln“ dient der Vermittlung der theoretischen Grundlagen einer professionellen Verhandlungsführung, um in der Praxis bessere Verhandlungsergebnisse zu erzielen und so zum wirtschaftlichen Erfolg des Bauprojekts beizutragen. Am zweiten Tag werden im Rahmen eines Workshops von den Teilnehmern verschiedene Verhandlungssituationen durchgespielt und eingeübt.

1. Einleitung

  • Warum Vergaberecht?
  • Aufbau des Vergaberechts
  • Prinzipien


2. Anwendungsbereich

  • Welche Auftraggeber müssen das Vergaberecht anwenden?
  • Welche Regeln gelten für wen?
  • Welche Aufträge sind auszuschreiben?


3. Auswahl der richtigen Verfahrensart

  • Offenes Verfahren/Öffentliche Ausschreibung
  • Nichtoffenes Verfahren/Beschränkte Ausschreibung
  • Verhandlungsverfahren/Freihändige Vergabe
  • (Planungs-)Wettbewerbe
  • Wettbewerblicher Dialog


4. Leistungsbeschreibung

  • Anforderungen
  • Produktneutralität
  • Methoden der Leistungsbeschreibung
  • Umgang mit Bieterfragen


5. Eignungs-, Auswahl- und Zuschlagskriterien

  • Anforderungen an die Eignung
  • Trennung von Eignungs- und Zuschlagskriterien
  • Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer
  • Zulässige und sinnvolle Zuschlagskriterien


6. Bekanntmachung

  • Anforderungen
  • Bekanntmachungsformulare
  • Beschafferprofile


7. Wertungsprozess

  • Formelle Prüfung
  • Nachfordern von Unterlagen
  • Eignungsprüfung
  • Über- und Unterangebote
  • Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots


8. Dokumentation und Information

  • Notwendige Dokumentationen
  • Vorabinformation
  • Bekanntmachung der Auftragsvergabe


9. Aufhebung und Einstellung des Vergabeverfahrens

  • Aufhebungsgründe
  • Schadensersatz


10. Rechtsschutz

  • Rügepflicht
  • Umfang der gerichtlichen Kontrolle


Bau- und Projektleiter, Architekten und Ingenieure, Projektsteuerer, Vertrags- und Nachtragsmanager, kaufmännische und technische Fach- und Führungskräfte von Bauunternehmen und gewerblichen Auftraggebern und Mitarbeiter der öffentlichen Bauverwaltung.

hat nach Abschluss des Bauingenieurstudiums 1998 in Erlangen Rechtswissenschaften studiert und das Referendariat in Nürnberg und Leipzig absolviert. Anschließend promovierte der Referent über ein vergaberechtliches Thema und begann seine Anwaltstätigkeit im Leipziger Büro der internationalen Rechtsanwaltskanzlei CMS Hasche Sigle 2006 mit Schwerpunkt im Bau- und Vergaberecht. Anfang des Jahres 2014 wechselte er in das Düsseldorfer Büro von CMS und war von 2017 bis 2022 dort Partner. Mitte 2022 gründete Dr. Schätzlein seine eigene auf Bau- und Vergaberecht spezialisierte Rechtsanwaltsgesellschaft. Zudem ist er regelmäßiger Dozent bei Fortbildungsveranstaltungen sowie Autor zahlreicher Fachbeiträge und Mitautor eines Praxiskommentars zum Vergaberecht.


Gesamteindruck

(3,9 von 5 Sternen)

Inhalt

(4,2 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(4,4 von 5 Sternen)

Stoffumfang

(3,9 von 5 Sternen)

Seminarunterlagen

(4,3 von 5 Sternen)

Betreuung durch IBR-Seminare

(4,8 von 5 Sternen)
Basierend auf 13 Bewertungen

Gleichgültig ob es um den Abschluss eines Bauvertrags, die Absprache über die Ausführung einer zusätzlichen oder geänderten Leistung, eine Anpassung der Vertragstermine, den Umgang mit Abweichungen und Mängeln oder die Berechtigung streitiger Schlussrechnungspositionen geht: Verhandeln steht in der Baupraxis ständig auf der Tagesordnung. „Richtig“ verhandeln zu können, ist deshalb eine unverzichtbare Fähigkeit für alle Baubeteiligten mit Projektverantwortung. Anders als die Bautechnik oder der Baubetrieb spielen Verhandlungsfertigkeiten im Studium oder in der Ausbildung keine Rolle. Gleichwohl wird erwartet, dass man als Baubeteiligter – insbesondere wenn man Leitungsaufgaben wahrnimmt – Verhandlungen über technische, baubetriebliche oder juristische Fragestellungen führen kann. Häufig bleiben aber die erreichten Verhandlungsergebnisse trotz überzeugender Sachargumente hinter den gesteckten Erwartungen zurück. Das liegt vor allem daran, dass es sich bei einer Verhandlung um ein komplexes Zusammenspiel technischer, kaufmännischer, juristischer und psychologischer Faktoren handelt. Diese Komplexität und das zu ihrer Bewältigung zumeist fehlende Handwerkszeug verleitet die Beteiligten bisweilen dazu, sich in Diskussionen über – am Ende zumeist unwichtige Details – zu verstricken und/oder unsachlich auf die vermeintlich fehlende Einsicht des Verhandlungspartners zu reagieren. Ein positives Verhandlungsergebnis lässt sich auf diesem Weg aber in der Regel nicht erzielen. Gleichwohl lässt sich erfolgreiches Verhandeln erlernen. Das belegen die zahlreichen, zum Teil auch wissenschaftlichen Publikationen zu diesem Thema.

Der erste Tag des Seminars „Professionelles verhandeln“ dient der Vermittlung der theoretischen Grundlagen einer professionellen Verhandlungsführung, um in der Praxis bessere Verhandlungsergebnisse zu erzielen und so zum wirtschaftlichen Erfolg des Bauprojekts beizutragen. Am zweiten Tag werden im Rahmen eines Workshops von den Teilnehmern verschiedene Verhandlungssituationen durchgespielt und eingeübt.

1. Einleitung

  • Warum Vergaberecht?
  • Aufbau des Vergaberechts
  • Prinzipien


2. Anwendungsbereich

  • Welche Auftraggeber müssen das Vergaberecht anwenden?
  • Welche Regeln gelten für wen?
  • Welche Aufträge sind auszuschreiben?


3. Auswahl der richtigen Verfahrensart

  • Offenes Verfahren/Öffentliche Ausschreibung
  • Nichtoffenes Verfahren/Beschränkte Ausschreibung
  • Verhandlungsverfahren/Freihändige Vergabe
  • (Planungs-)Wettbewerbe
  • Wettbewerblicher Dialog


4. Leistungsbeschreibung

  • Anforderungen
  • Produktneutralität
  • Methoden der Leistungsbeschreibung
  • Umgang mit Bieterfragen


5. Eignungs-, Auswahl- und Zuschlagskriterien

  • Anforderungen an die Eignung
  • Trennung von Eignungs- und Zuschlagskriterien
  • Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer
  • Zulässige und sinnvolle Zuschlagskriterien


6. Bekanntmachung

  • Anforderungen
  • Bekanntmachungsformulare
  • Beschafferprofile


7. Wertungsprozess

  • Formelle Prüfung
  • Nachfordern von Unterlagen
  • Eignungsprüfung
  • Über- und Unterangebote
  • Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots


8. Dokumentation und Information

  • Notwendige Dokumentationen
  • Vorabinformation
  • Bekanntmachung der Auftragsvergabe


9. Aufhebung und Einstellung des Vergabeverfahrens

  • Aufhebungsgründe
  • Schadensersatz


10. Rechtsschutz

  • Rügepflicht
  • Umfang der gerichtlichen Kontrolle

Bau- und Projektleiter, Architekten und Ingenieure, Projektsteuerer, Vertrags- und Nachtragsmanager, kaufmännische und technische Fach- und Führungskräfte von Bauunternehmen und gewerblichen Auftraggebern und Mitarbeiter der öffentlichen Bauverwaltung.

Referent

Dr. Dipl.-Bauing. (FH) Thorsten Schätzlein

Rechtsanwalt
hat nach Abschluss des Bauingenieurstudiums 1998 in Erlangen Rechtswissenschaften studiert und das Referendariat in Nürnberg und Leipzig absolviert. Anschließend promovierte der Referent über ein vergaberechtliches Thema und begann seine Anwaltstätigkeit im Leipziger Büro der internationalen Rechtsanwaltskanzlei CMS Hasche Sigle 2006 mit Schwerpunkt im Bau- und Vergaberecht. Anfang des Jahres 2014 wechselte er in das Düsseldorfer Büro von CMS und war von 2017 bis 2022 dort Partner. Mitte 2022 gründete Dr. Schätzlein seine eigene auf Bau- und Vergaberecht spezialisierte Rechtsanwaltsgesellschaft. Zudem ist er regelmäßiger Dozent bei Fortbildungsveranstaltungen sowie Autor zahlreicher Fachbeiträge und Mitautor eines Praxiskommentars zum Vergaberecht.

Gesamteindruck

(3,9 von 5 Sternen)

Inhalt

(4,2 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(4,4 von 5 Sternen)

Stoffumfang

(3,9 von 5 Sternen)

Seminarunterlagen

(4,3 von 5 Sternen)

Betreuung durch IBR-Seminare

(4,8 von 5 Sternen)
Basierend auf 13 Bewertungen

Termine

Datum
Ort
Referenten
Preis
16.12.2026
Mannheim
Dr. Dipl.-Bauing. (FH) Thorsten Schätzlein

439.00 € (zzgl. MwSt)

Terminart:
Präsenz
Adresse:
IBR-Seminarzentrum
Heinrich-von-Stephan-Straße 3
68161 Mannheim

09:30 - 11:00 Uhr
11:00 - 11:15 Uhr
Kaffeepause
11:15 - 12:45 Uhr
12:45 - 13:45 Uhr
Mittagspause
13:45 - 15:15 Uhr
15:15 - 15:30 Uhr
Kaffeepause
15:30 - 17:00 Uhr

Informationen zum Ablauf:
  • Ausführliche Seminarunterlagen in digitaler Form (ca. ein bis zwei Tage vor dem Seminar)
  • Bei Teilnahme vor Ort: Seminargebühr inkl. Mittagessen mit Softgetränk, Snacks, Tagungs- und Pausengetränke
  • Zertifikate werden im Nachgang per E-Mail versandt
  • Nach dem Seminar werden wir Ihnen per E-Mail unseren Fragebogen zukommen lassen. (Wir freuen uns über jede Rückmeldung)
  • Buchen Sie bis zum: 02.12.2026
Plätze frei
Noch weniger als die Hälfte der Plätze frei
Nur noch wenige Plätze frei

Teilnehmende buchten auch

  • img
ab 439.00 € (zzgl. MwSt)

(4,3 von 5 Sternen)

Datum
Ort
Referenten
16.12.2026
Mannheim
Dr. Dipl.-Bauing. (FH) Thorsten Schätzlein
Weitere Informationen

Warteliste

Hinterlegen Sie Ihre E-Mail-Adresse und wir informieren Sie, sobald ein neuer Termin verfügbar ist:

Inhouse-Schulungen

Gerne führen wir für Sie alle unsere Seminare in angepasster Form auch als Inhouse-Schulung durch

Inhouse-Schulung anfragen