Sichere Vergabe im Verhandlungsverfahren

Spielräume im Ober- und Unterschwellenbereich nutzen

Verhandlungsverfahren eröffnen öffentlichen Auftraggebern die Möglichkeit, Leistungen zu beschaffen, die genau auf ihren individuellen Bedarf zugeschnitten sind. Beschaffungsgegenstand und Auftragsbedingungen werden im Rahmen von Verhandlungen mit den Bietern fortentwickelt, konkretisiert und optimiert. Dies gilt nicht nur für den Oberschwellenbereich: Durch das Vergabebeschleunigungsgesetz sind Verhandlungsvergaben im Unterschwellenbereich aufgewertet worden. Verhandlungsvergaben mit Teilnahmewettbewerb stehen Auftraggebern nach Wahl frei zur Verfügung, ohne dass es eines Rechtfertigungsgrundes bedarf.
 
Ziel des Seminars ist es, Verhandlungsverfahren bzw. Verhandlungsvergaben rechtssicher auszugestalten und durchzuführen. Das Seminar behandelt systematisch alle wesentlichen Schritte der Verfahren, von den Rahmenbedingungen über die Ausgestaltung der Verhandlungen bis zur Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Gestaltungsspielräume des Auftraggebers und ihre Grenzen gelegt. Die neueste Rechtsprechung wird einbezogen. 

  • Rechtsrahmen im Oberschwellenbereich und im Unterschwellenbereich
  • Zulässigkeit von Verhandlungsverfahren/Verhandlungsvergaben
  • Verhandlungsverfahren/Verhandlungsvergaben mit Teilnahmewettbewerb – Öffentliche Verhandlungsvergaben
  • Verhandlungsverfahren/Verhandlungsvergaben ohne Teilnahmewettbewerb
  • Eignung der Bewerber
  • Auftragsbekanntmachung und Vergabeunterlagen
  • Erstangebote, Vergabe auf der Grundlage der Erstangebote
  • Ausgestaltung der Verhandlungsphase durch den Auftraggeber
  • Verhandlungsinhalt und -rahmen
  • Verhandlung in mehreren Phasen
  • Grenze der Verhandlungen/Verhandlungsverbot
  • Endgültige Angebote
  • Wertung der endgültigen Angebote, insbesondere von Präsentationen und Konzepten
  • Dokumentation
  • Bieterschutz


Das Seminar wendet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung, die in Beschaffungs- oder Vergabestellen mit der Durchführung von Verhandlungsverfahren oder Verhandlungsvergaben betraut sind. Ferner sind Beschäftigte von Bietern, die Angebote erstellen und insbesondere an Verhandlungen teilnehmen, angesprochen.


Referent

Dr. Irene Lausen

Rechtsanwältin und Ministerialrätin a. D.

war als Ministerialrätin Leiterin des Referats "Vergabewesen" im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Zuvor war sie hauptamtliche Beisitzerin der Vergabekammer Hessen. Mit der praktischen Durchführung von Vergabeverfahren ist sie aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit als Rechtsamtsleiterin einer Kommune vertraut. Frau Dr. Lausen hat somit aus dem Blickwinkel des Gesetzgebers, eines öffentlichen Auftraggebers und einer Nachprüfungsinstanz weitreichende Erfahrungen mit dem öffentlichen Beschaffungswesen. Sie ist Autorin vergaberechtlicher Kommentare (z. B. Beck'scher Vergaberechtskommentar, juris-Praxiskommentar Vergaberecht) und war in zahlreichen Twinning-Projekten der EU und der Bundesrepublik als Vergaberechtsexpertin eingesetzt.


Gesamteindruck

(4,5 von 5 Sternen)

Inhalt

(4,3 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(3,8 von 5 Sternen)

Stoffumfang

(4,5 von 5 Sternen)

Seminarunterlagen

(4,8 von 5 Sternen)

Betreuung durch IBR-Seminare

(4,0 von 5 Sternen)

Verhandlungsverfahren eröffnen öffentlichen Auftraggebern die Möglichkeit, Leistungen zu beschaffen, die genau auf ihren individuellen Bedarf zugeschnitten sind. Beschaffungsgegenstand und Auftragsbedingungen werden im Rahmen von Verhandlungen mit den Bietern fortentwickelt, konkretisiert und optimiert. Dies gilt nicht nur für den Oberschwellenbereich: Durch das Vergabebeschleunigungsgesetz sind Verhandlungsvergaben im Unterschwellenbereich aufgewertet worden. Verhandlungsvergaben mit Teilnahmewettbewerb stehen Auftraggebern nach Wahl frei zur Verfügung, ohne dass es eines Rechtfertigungsgrundes bedarf.
 
Ziel des Seminars ist es, Verhandlungsverfahren bzw. Verhandlungsvergaben rechtssicher auszugestalten und durchzuführen. Das Seminar behandelt systematisch alle wesentlichen Schritte der Verfahren, von den Rahmenbedingungen über die Ausgestaltung der Verhandlungen bis zur Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Gestaltungsspielräume des Auftraggebers und ihre Grenzen gelegt. Die neueste Rechtsprechung wird einbezogen. 
  • Rechtsrahmen im Oberschwellenbereich und im Unterschwellenbereich
  • Zulässigkeit von Verhandlungsverfahren/Verhandlungsvergaben
  • Verhandlungsverfahren/Verhandlungsvergaben mit Teilnahmewettbewerb – Öffentliche Verhandlungsvergaben
  • Verhandlungsverfahren/Verhandlungsvergaben ohne Teilnahmewettbewerb
  • Eignung der Bewerber
  • Auftragsbekanntmachung und Vergabeunterlagen
  • Erstangebote, Vergabe auf der Grundlage der Erstangebote
  • Ausgestaltung der Verhandlungsphase durch den Auftraggeber
  • Verhandlungsinhalt und -rahmen
  • Verhandlung in mehreren Phasen
  • Grenze der Verhandlungen/Verhandlungsverbot
  • Endgültige Angebote
  • Wertung der endgültigen Angebote, insbesondere von Präsentationen und Konzepten
  • Dokumentation
  • Bieterschutz

Das Seminar wendet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung, die in Beschaffungs- oder Vergabestellen mit der Durchführung von Verhandlungsverfahren oder Verhandlungsvergaben betraut sind. Ferner sind Beschäftigte von Bietern, die Angebote erstellen und insbesondere an Verhandlungen teilnehmen, angesprochen.

Referent

Dr. Irene Lausen

Rechtsanwältin und Ministerialrätin a. D.

war als Ministerialrätin Leiterin des Referats "Vergabewesen" im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Zuvor war sie hauptamtliche Beisitzerin der Vergabekammer Hessen. Mit der praktischen Durchführung von Vergabeverfahren ist sie aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit als Rechtsamtsleiterin einer Kommune vertraut. Frau Dr. Lausen hat somit aus dem Blickwinkel des Gesetzgebers, eines öffentlichen Auftraggebers und einer Nachprüfungsinstanz weitreichende Erfahrungen mit dem öffentlichen Beschaffungswesen. Sie ist Autorin vergaberechtlicher Kommentare (z. B. Beck'scher Vergaberechtskommentar, juris-Praxiskommentar Vergaberecht) und war in zahlreichen Twinning-Projekten der EU und der Bundesrepublik als Vergaberechtsexpertin eingesetzt.

Gesamteindruck

(4,5 von 5 Sternen)

Inhalt

(4,3 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(3,8 von 5 Sternen)

Stoffumfang

(4,5 von 5 Sternen)

Seminarunterlagen

(4,8 von 5 Sternen)

Betreuung durch IBR-Seminare

(4,0 von 5 Sternen)
Basierend auf 4 Bewertungen

Termine

Datum
Ort
Referenten
Preis
04.12.2026
Mannheim
Dr. Irene Lausen

439.00 € (zzgl. MwSt)

Terminart:
Online
Software:
ZOOM

09:30 - 11:00 Uhr
11:00 - 11:15 Uhr
Kaffeepause
11:15 - 12:45 Uhr
12:45 - 13:45 Uhr
Mittagspause
13:45 - 15:15 Uhr
15:15 - 15:30 Uhr
Kaffeepause
15:30 - 17:00 Uhr

Informationen zum Ablauf:
  • Ausführliche Seminarunterlagen in digitaler Form (ca. ein bis zwei Tage vor dem Seminar)
  • Unsere Online- und Hybrid- Seminare werden mit ZOOM durchgeführt. Den entsprechenden Link senden wir Ihnen 2 Tage vor Seminarbeginn zu.
  • Zertifikate werden im Nachgang per E-Mail versandt
  • Nach dem Seminar werden wir Ihnen per E-Mail unseren Fragebogen zukommen lassen. (Wir freuen uns über jede Rückmeldung)
  • Buchen Sie bis zum: 20.11.2026
Plätze frei
Noch weniger als die Hälfte der Plätze frei
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04.12.2026
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