Sichere Vergabe im Verhandlungsverfahren

Spielräume im Ober- und Unterschwellenbereich nutzen

Die Regelungen über Verhandlungsverfahren bei der Vergabe von Bauleistungen sind nach der Vergaberechtsreform 2016 in der VOB/A Abschnitt 2 ausführlicher gefasst worden. Entsprechende Vorschriften finden sich für die Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen in der UVgO und in der VgV. Unabhängig davon bestehen in der Praxis noch viele Fragen in Bezug auf die rechtssichere Ausgestaltung von Freihändigen Vergaben/Verhandlungsvergaben bzw. Verhandlungsverfahren.
 
Das Seminar behandelt systematisch alle wesentlichen Punkte einer Freihändigen Vergabe/Verhandlungsvergabe bzw. eines Verhandlungsverfahrens, von der Zulässigkeit des Verfahrens über die Ausgestaltung der Verhandlungen bis zur Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots und dem Zuschlag. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Spielräume des Auftraggebers und ihre Grenzen gelegt. Die neueste Rechtsprechung wird einbezogen. 
 
Eine interaktive Behandlung von Fragen oder Rechtsproblemen aus dem Teilnehmerkreis ist ausdrücklich erwünscht.

  1. Zulässigkeit von Freihändiger Vergabe/Verhandlungsvergabe/Verhandlungsverfahren
    • Verfahren mit und ohne Teilnahmewettbewerb
    • Einzeltatbestände und deren Voraussetzungen
  2. Fristen
  3. Verfahren ohne Teilnahmewettbewerb 
    • Eignung der Bewerber
  4. Verfahren mit Teilnahmewettbewerb
    • Auftragsbekanntmachung
    • Eignungskriterien – Eignungsnachweise
    • Erstangebote/indikative Angebote
    • Vergabe auf der Grundlage der Erstangebote
  5. Verhandlungsphase
    • Ausgestaltung der Verhandlungsphase durch den Auftraggeber
    • Verhandlungsinhalt und -rahmen
    • Grenze der Verhandlungen; Verhandlungsverbot
    • Verhandlungen in mehreren Phasen
  6. Abschluss der Verhandlungen
    • Beendigung der Verhandlungsphase
    • Endgültige Angebote
    • Wertung der endgültigen Angebote
    • Bieterschutz
  7. Dokumentation


Das Seminar wendet sich an Mitarbeiter aus der öffentlichen Verwaltung, die in Vergabestellen oder Fachabteilungen mit der Durchführung von nationalen Freihändigen Vergaben/Verhandlungsvergaben und EU-Verhandlungsverfahren betraut sind. Ferner sind Mitarbeiter von Bietern, die Angebote erstellen und insbesondere an Verhandlungen teilnehmen, angesprochen.


Referent

Dr. Irene Lausen

Rechtsanwältin und Ministerialrätin a. D.

war als Ministerialrätin Leiterin des Referats "Vergabewesen" im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Zuvor war sie hauptamtliche Beisitzerin der Vergabekammer Hessen. Mit der praktischen Durchführung von Vergabeverfahren ist sie aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit als Rechtsamtsleiterin einer Kommune vertraut. Frau Dr. Lausen hat somit aus dem Blickwinkel des Gesetzgebers, eines öffentlichen Auftraggebers und einer Nachprüfungsinstanz weitreichende Erfahrungen mit dem öffentlichen Beschaffungswesen. Sie ist Autorin vergaberechtlicher Kommentare (z. B. Beck'scher Vergaberechtskommentar, juris-Praxiskommentar Vergaberecht) und war in zahlreichen Twinning-Projekten der EU und der Bundesrepublik als Vergaberechtsexpertin eingesetzt.


Gesamteindruck

(4,5 von 5 Sternen)

Inhalt

(4,3 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(3,8 von 5 Sternen)

Stoffumfang

(4,5 von 5 Sternen)

Seminarunterlagen

(4,8 von 5 Sternen)

Betreuung durch IBR-Seminare

(4,0 von 5 Sternen)
Basierend auf 4 Bewertungen

Die Regelungen über Verhandlungsverfahren bei der Vergabe von Bauleistungen sind nach der Vergaberechtsreform 2016 in der VOB/A Abschnitt 2 ausführlicher gefasst worden. Entsprechende Vorschriften finden sich für die Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen in der UVgO und in der VgV. Unabhängig davon bestehen in der Praxis noch viele Fragen in Bezug auf die rechtssichere Ausgestaltung von Freihändigen Vergaben/Verhandlungsvergaben bzw. Verhandlungsverfahren.
 
Das Seminar behandelt systematisch alle wesentlichen Punkte einer Freihändigen Vergabe/Verhandlungsvergabe bzw. eines Verhandlungsverfahrens, von der Zulässigkeit des Verfahrens über die Ausgestaltung der Verhandlungen bis zur Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots und dem Zuschlag. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Spielräume des Auftraggebers und ihre Grenzen gelegt. Die neueste Rechtsprechung wird einbezogen. 
 
Eine interaktive Behandlung von Fragen oder Rechtsproblemen aus dem Teilnehmerkreis ist ausdrücklich erwünscht.
  1. Zulässigkeit von Freihändiger Vergabe/Verhandlungsvergabe/Verhandlungsverfahren
    • Verfahren mit und ohne Teilnahmewettbewerb
    • Einzeltatbestände und deren Voraussetzungen
  2. Fristen
  3. Verfahren ohne Teilnahmewettbewerb 
    • Eignung der Bewerber
  4. Verfahren mit Teilnahmewettbewerb
    • Auftragsbekanntmachung
    • Eignungskriterien – Eignungsnachweise
    • Erstangebote/indikative Angebote
    • Vergabe auf der Grundlage der Erstangebote
  5. Verhandlungsphase
    • Ausgestaltung der Verhandlungsphase durch den Auftraggeber
    • Verhandlungsinhalt und -rahmen
    • Grenze der Verhandlungen; Verhandlungsverbot
    • Verhandlungen in mehreren Phasen
  6. Abschluss der Verhandlungen
    • Beendigung der Verhandlungsphase
    • Endgültige Angebote
    • Wertung der endgültigen Angebote
    • Bieterschutz
  7. Dokumentation

Das Seminar wendet sich an Mitarbeiter aus der öffentlichen Verwaltung, die in Vergabestellen oder Fachabteilungen mit der Durchführung von nationalen Freihändigen Vergaben/Verhandlungsvergaben und EU-Verhandlungsverfahren betraut sind. Ferner sind Mitarbeiter von Bietern, die Angebote erstellen und insbesondere an Verhandlungen teilnehmen, angesprochen.

Referent

Dr. Irene Lausen

Rechtsanwältin und Ministerialrätin a. D.
war als Ministerialrätin Leiterin des Referats "Vergabewesen" im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Zuvor war sie hauptamtliche Beisitzerin der Vergabekammer Hessen. Mit der praktischen Durchführung von Vergabeverfahren ist sie aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit als Rechtsamtsleiterin einer Kommune vertraut. Frau Dr. Lausen hat somit aus dem Blickwinkel des Gesetzgebers, eines öffentlichen Auftraggebers und einer Nachprüfungsinstanz weitreichende Erfahrungen mit dem öffentlichen Beschaffungswesen. Sie ist Autorin vergaberechtlicher Kommentare (z. B. Beck'scher Vergaberechtskommentar, juris-Praxiskommentar Vergaberecht) und war in zahlreichen Twinning-Projekten der EU und der Bundesrepublik als Vergaberechtsexpertin eingesetzt.

Gesamteindruck

(4,5 von 5 Sternen)

Inhalt

(4,3 von 5 Sternen)

Art der Präsentation

(3,8 von 5 Sternen)

Stoffumfang

(4,5 von 5 Sternen)

Seminarunterlagen

(4,8 von 5 Sternen)

Betreuung durch IBR-Seminare

(4,0 von 5 Sternen)
Basierend auf 4 Bewertungen

Termine

Datum
Ort
Referenten
Preis
04.12.2026
Mannheim oder Online
Dr. Irene Lausen

439.00 € (zzgl. MwSt)

Terminart:
Mannheim oder Online
Adresse:
IBR-Seminarzentrum
Heinrich-von-Stephan-Straße 3
68161 Mannheim

09:30 - 11:00 Uhr
11:00 - 11:15 Uhr
Kaffeepause
11:15 - 12:45 Uhr
12:45 - 13:45 Uhr
Mittagspause
13:45 - 15:15 Uhr
15:15 - 15:30 Uhr
Kaffeepause
15:30 - 17:00 Uhr

Informationen zum Ablauf:
  • Ausführliche Seminarunterlagen in digitaler Form (ca. ein bis zwei Tage vor dem Seminar)
  • Bei Teilnahme vor Ort: Seminargebühr inkl. Mittagessen mit Softgetränk, Snacks, Tagungs- und Pausengetränke
  • Unsere Online- und Hybrid- Seminare werden mit ZOOM durchgeführt. Den entsprechenden Link senden wir Ihnen 2 Tage vor Seminarbeginn zu.
  • Zertifikate werden im Nachgang per E-Mail versandt
  • Nach dem Seminar werden wir Ihnen per E-Mail unseren Fragebogen zukommen lassen. (Wir freuen uns über jede Rückmeldung)
  • Buchen Sie bis zum: 20.11.2026
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