Die Baubranche steht vor einem grundlegenden Wandel: Knapper werdende Ressourcen, hohe Mengen an Bau- und Abbruchabfällen sowie steigende Anforderungen an Klimaschutz und Ressourceneffizienz rücken den Umgang mit bestehenden Gebäuden, Bauteilen und Baustoffen zunehmend in den Mittelpunkt. Zur Erreichung der Klimaziele ist es erforderlich, dass Bauwerke langfristig als Rohstofflager geplant und errichtet werden. Die Wiederverwendung von Bauteilen, der Einsatz von Recyclingbaustoffen und die Planung für einen späteren Rückbau stellen Auftraggeber, Planer und ausführende Unternehmen jedoch zunehmend vor neue rechtliche Herausforderungen.
In diesem Seminar soll praxisnah aufgezeigt werden, wie die Anforderungen des zirkulären Bauens bereits im Vergabeverfahren rechtssicher berücksichtigt werden können. Behandelt werden insbesondere die Grundlagen des zirkulären Bauens, Gestaltung der Leistungsbeschreibung, Eignungs- und Zuschlagskriterien sowie die vergaberechtlichen Spielräume und Grenzen bei der Vorgabe von Reuse- und Recyclinglösungen. Darüber hinaus soll auch ein Blick auf die konkrete Vertragsgestaltung fallen: Wer trägt das Risiko für Verfügbarkeit und Qualität wiederverwendeter Bauteile? Wie sind Ausbau, Prüfung, Lagerung und Wiedereinbau zu regeln? Welche Besonderheiten ergeben sich beispielsweise bei Beschaffenheit, Mängelrechten, Haftung und Vergütung?
Anhand praxisnaher Beispiele und konkreter Gestaltungsmöglichkeiten erfahren die Teilnehmenden, wie sich zirkuläre Bauprojekte von der Ausschreibung bis zur Vertragsabwicklung rechtssicher strukturieren und umsetzen lassen.
1. Zirkuläres Bauen – Grundlagen
2. Rechtsgrundlagen
3. Vergaberechtliche Einbindung
a. Vorbereitung und Konzeptionierung
b. Leistungsbeschreibung und Planung
c. Eignungskriterien
d. Zuschlagskriterien
e. Angebotswertung, u.a. mittels LCA/CO2-Schattenpreis
4. Vertragsgestaltung
5. Aktuelle Entwicklungen
Das Thema ist für alle Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen wichtig! Es sind alle Personen angesprochen, die am Beschaffungsprozess und der strategischen Ausrichtung von Beschaffungsstellen auf der Auftraggeberseite und am Vertrieb auf der Bieterseite beteiligt sind (z.B. Fachbereichs-, Abteilungs-, Amts- und Referatsleiter, Mitarbeiter der Beschaffungsstellen von Kommunen/Behörden, des Vertriebs und der Rechtsabteilungen, Projektentwickler und Planer). Rechtsanwälte, Fachanwälte für Vergaberecht oder beratende, ausführende Projektentwicklungs- bzw. Planungsbüros sind ebenfalls angesprochen.
Die Baubranche steht vor einem grundlegenden Wandel: Knapper werdende Ressourcen, hohe Mengen an Bau- und Abbruchabfällen sowie steigende Anforderungen an Klimaschutz und Ressourceneffizienz rücken den Umgang mit bestehenden Gebäuden, Bauteilen und Baustoffen zunehmend in den Mittelpunkt. Zur Erreichung der Klimaziele ist es erforderlich, dass Bauwerke langfristig als Rohstofflager geplant und errichtet werden. Die Wiederverwendung von Bauteilen, der Einsatz von Recyclingbaustoffen und die Planung für einen späteren Rückbau stellen Auftraggeber, Planer und ausführende Unternehmen jedoch zunehmend vor neue rechtliche Herausforderungen.
In diesem Seminar soll praxisnah aufgezeigt werden, wie die Anforderungen des zirkulären Bauens bereits im Vergabeverfahren rechtssicher berücksichtigt werden können. Behandelt werden insbesondere die Grundlagen des zirkulären Bauens, Gestaltung der Leistungsbeschreibung, Eignungs- und Zuschlagskriterien sowie die vergaberechtlichen Spielräume und Grenzen bei der Vorgabe von Reuse- und Recyclinglösungen. Darüber hinaus soll auch ein Blick auf die konkrete Vertragsgestaltung fallen: Wer trägt das Risiko für Verfügbarkeit und Qualität wiederverwendeter Bauteile? Wie sind Ausbau, Prüfung, Lagerung und Wiedereinbau zu regeln? Welche Besonderheiten ergeben sich beispielsweise bei Beschaffenheit, Mängelrechten, Haftung und Vergütung?
Anhand praxisnaher Beispiele und konkreter Gestaltungsmöglichkeiten erfahren die Teilnehmenden, wie sich zirkuläre Bauprojekte von der Ausschreibung bis zur Vertragsabwicklung rechtssicher strukturieren und umsetzen lassen.
1. Zirkuläres Bauen – Grundlagen
2. Rechtsgrundlagen
3. Vergaberechtliche Einbindung
a. Vorbereitung und Konzeptionierung
b. Leistungsbeschreibung und Planung
c. Eignungskriterien
d. Zuschlagskriterien
e. Angebotswertung, u.a. mittels LCA/CO2-Schattenpreis
4. Vertragsgestaltung
5. Aktuelle Entwicklungen
Das Thema ist für alle Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen wichtig! Es sind alle Personen angesprochen, die am Beschaffungsprozess und der strategischen Ausrichtung von Beschaffungsstellen auf der Auftraggeberseite und am Vertrieb auf der Bieterseite beteiligt sind (z.B. Fachbereichs-, Abteilungs-, Amts- und Referatsleiter, Mitarbeiter der Beschaffungsstellen von Kommunen/Behörden, des Vertriebs und der Rechtsabteilungen, Projektentwickler und Planer). Rechtsanwälte, Fachanwälte für Vergaberecht oder beratende, ausführende Projektentwicklungs- bzw. Planungsbüros sind ebenfalls angesprochen.
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