Zuschlagskriterien neben dem Preis

Zielorientierte Konzeption von Wertungsmaßstäben, Wertungsmethoden und Wertungsmatrizen

Vergaberecht gilt gemeinhin als formal und starr. Dabei eröffnet es öffentlichen Auftraggebern nicht unerhebliche Gestaltungs- und Entscheidungsspielräume. Eine wesentliche "Stellschraube" bilden die Zuschlagskriterien. Bei der Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots können neben dem Preis beispielsweise auch qualitative, soziale, umweltbezogene und innovative Aspekte Berücksichtigung finden. Der Workshop soll die rechtlichen Grundlagen und praktische Tipps vermitteln, um diese Spielräume rechtssicher und zweckmäßig nutzen zu können. Anhand von Beispielsfällen aus dem Bau-, Dienstleistungs- und Lieferbereich wird die praxisgerechte Anwendung eingeübt.


1. Rechtliche Grundlagen

  • Welche Anforderungen stellt das Vergaberecht an Zuschlagskriterien?
  • Zulässige und unzulässige Zuschlagskriterien
  • Welche Beurteilungs- und Entscheidungsspielräume hat der Auftraggeber?
  • Welche Fehlerquellen sind zu vermeiden?
  • Welche Neuerungen brachte das Vergabebeschleunigungsgesetz? 

2. Welche Vor- und Nachteile gehen mit nicht monetären (qualitativen) Zuschlagskriterien einher?

3. Unterschiedliche Preisbestandteile und ihre Bewertung, Folge- und Lebenszykluskosten

4. Wie erfolgt die Auswahl und Festlegung von Zuschlags- und Unterkriterien?

5. Wie erfolgt die Gewichtung der Kriterien?

6. Welche Vor- und Nachteile hat eine Wertungsmatrix?

7. Was muss wie bekannt gegeben werden?

8. Wie erfolgt die Bewertung von Qualität?

9. Welche Rolle darf die Person des Leistenden spielen?

10. Wie werden Preis und Qualität richtig ins Verhältnis gesetzt?

11. Was muss wie dokumentiert werden?



Mitarbeiter von Vergabestellen und Behörden, beratende Architekten und Ingenieure, Bauunternehmen, Rechtsanwälte.



Referent

Dr. Olaf Otting

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht

ist seit 1997 Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Er ist Gründungspartner der auf Vergabe- und Immobilienrecht spezialisierten Kanzlei Otting Zinger in Hanau. Dr. Otting hat sich auf die Bereiche Städtebau, Verkehr und Energie spezialisiert. Herr Dr. Otting ist Autor zahlreicher verwaltungs- und vergaberechtlicher Publikationen, regelmäßiger Autor der VPR und Mitglied des Fachbeirats der Zeitschrift "Vergaberecht". Er ist Vorsitzender des Vergaberechtsausschusses des Deutschen Anwalt Vereins (DAV).

Referent

Dr. Henning Bode

Leitender Regierungsdirektor

ist Justitiar und stellvertretender Leiter des Amts für Bundesbau und dort seit 2002 u. a. mit allen Fragen des Vergaberechts befasst. Von April 2009 bis April 2014 war er zudem hauptamtlicher Beisitzer der Vergabekammer des Landes Rheinland-Pfalz. Herr Dr. Bode ist Autor verschiedener Aufsätze und Beiträge zum Vergaberecht und gibt seit 2007 Seminare in diesem Rechtsgebiet. Er ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften "IBR Immobilien- & Baurecht" und "VPR Vergabepraxis & -recht".


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Vergaberecht gilt gemeinhin als formal und starr. Dabei eröffnet es öffentlichen Auftraggebern nicht unerhebliche Gestaltungs- und Entscheidungsspielräume. Eine wesentliche "Stellschraube" bilden die Zuschlagskriterien. Bei der Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots können neben dem Preis beispielsweise auch qualitative, soziale, umweltbezogene und innovative Aspekte Berücksichtigung finden. Der Workshop soll die rechtlichen Grundlagen und praktische Tipps vermitteln, um diese Spielräume rechtssicher und zweckmäßig nutzen zu können. Anhand von Beispielsfällen aus dem Bau-, Dienstleistungs- und Lieferbereich wird die praxisgerechte Anwendung eingeübt.

1. Rechtliche Grundlagen

  • Welche Anforderungen stellt das Vergaberecht an Zuschlagskriterien?
  • Zulässige und unzulässige Zuschlagskriterien
  • Welche Beurteilungs- und Entscheidungsspielräume hat der Auftraggeber?
  • Welche Fehlerquellen sind zu vermeiden?
  • Welche Neuerungen brachte das Vergabebeschleunigungsgesetz? 

2. Welche Vor- und Nachteile gehen mit nicht monetären (qualitativen) Zuschlagskriterien einher?

3. Unterschiedliche Preisbestandteile und ihre Bewertung, Folge- und Lebenszykluskosten

4. Wie erfolgt die Auswahl und Festlegung von Zuschlags- und Unterkriterien?

5. Wie erfolgt die Gewichtung der Kriterien?

6. Welche Vor- und Nachteile hat eine Wertungsmatrix?

7. Was muss wie bekannt gegeben werden?

8. Wie erfolgt die Bewertung von Qualität?

9. Welche Rolle darf die Person des Leistenden spielen?

10. Wie werden Preis und Qualität richtig ins Verhältnis gesetzt?

11. Was muss wie dokumentiert werden?

Mitarbeiter von Vergabestellen und Behörden, beratende Architekten und Ingenieure, Bauunternehmen, Rechtsanwälte.

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Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht
ist seit 1997 Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Er ist Gründungspartner der auf Vergabe- und Immobilienrecht spezialisierten Kanzlei Otting Zinger in Hanau. Dr. Otting hat sich auf die Bereiche Städtebau, Verkehr und Energie spezialisiert. Herr Dr. Otting ist Autor zahlreicher verwaltungs- und vergaberechtlicher Publikationen, regelmäßiger Autor der VPR und Mitglied des Fachbeirats der Zeitschrift "Vergaberecht". Er ist Vorsitzender des Vergaberechtsausschusses des Deutschen Anwalt Vereins (DAV).
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Dr. Henning Bode

Leitender Regierungsdirektor
ist Justitiar und stellvertretender Leiter des Amts für Bundesbau und dort seit 2002 u. a. mit allen Fragen des Vergaberechts befasst. Von April 2009 bis April 2014 war er zudem hauptamtlicher Beisitzer der Vergabekammer des Landes Rheinland-Pfalz. Herr Dr. Bode ist Autor verschiedener Aufsätze und Beiträge zum Vergaberecht und gibt seit 2007 Seminare in diesem Rechtsgebiet. Er ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften "IBR Immobilien- & Baurecht" und "VPR Vergabepraxis & -recht".

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Termine

Datum
Ort
Referenten
Preis
20.10.2026
Mannheim oder Online
Dr. Olaf Otting
Dr. Henning Bode

499.00 € (zzgl. MwSt)

Terminart:
Mannheim oder Online
Adresse:
IBR-Seminarzentrum
Heinrich-von-Stephan-Straße 3
68161 Mannheim

09:30 - 11:00 Uhr
11:00 - 11:15 Uhr
Kaffeepause
11:15 - 12:45 Uhr
12:45 - 13:45 Uhr
Mittagspause
13:45 - 15:15 Uhr
15:15 - 15:30 Uhr
Kaffeepause
15:30 - 17:00 Uhr

Informationen zum Ablauf:
  • Ausführliche Seminarunterlagen in digitaler Form (ca. ein bis zwei Tage vor dem Seminar)
  • Bei Teilnahme vor Ort: Seminargebühr inkl. Mittagessen mit Softgetränk, Snacks, Tagungs- und Pausengetränke
  • Unsere Online- und Hybrid- Seminare werden mit ZOOM durchgeführt. Den entsprechenden Link senden wir Ihnen 2 Tage vor Seminarbeginn zu.
  • Zertifikate werden im Nachgang per E-Mail versandt
  • Nach dem Seminar werden wir Ihnen per E-Mail unseren Fragebogen zukommen lassen. (Wir freuen uns über jede Rückmeldung)
  • Buchen Sie bis zum: 06.10.2026
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